Captain Morgan die Marke zum anheuern

Im Netz findet sich so manche gelungene Capatain Morgan Werbung aus verschiedensten Ländern. Die Figur des Captains wird im Markenauftritt gekonnt gespielt.

Ich kenne Captain Morgan aus meiner Barkeeper-Zeit, das muss irgendwo in dem schwarzen Loch zwischen Schule und Studium gewesen sein. Meist wurde das Zeugs pur ohne Schnickschnack oder als B52 von denjenigen Gästen bestellt, die zwar schon Schräglage hatten, aber trotzdem der ganzen Theke beweisen mussten, dass da doch noch einiges geht. Kann aber auch sein, dass das der overproof, d.h. der mit 73 Umdrehungen war 🙂

Und so hat sich die Marke mit dem Captain auf dem Etikett ziemlich stark in meinem Gedächtnis verankert.

Captain Morgan Werbespots.

Einige Jährchen lang ist mir Captain Morgan nicht mehr in den Sinn gekommen, und so wurde ich neugierig, als ich einen Captain Morgan Werbespot im Fernsehen sah.

Ähnlich wie bei Bier-Werbung nutzt auch die Marke Captain Morgan typische Männer-Frauen Klischees und setzt diese lustig in Szene: Die Frauen der männlichen Charaktere werden entweder als Kontroll-Freaks,  oder als Spaß-Bremsen dargestellt, weswegen die Männer stets improvisieren und tricksen müssen, um mit den Kumpels mal ordentlich feiern zu können!… Mehr lesen

Social Media Marketing — es kommt darauf an

Momentan erleben wir einen Hype um Social Media Marketing. Legt man das Ohr auf die Markeingschiene, so erweckt es den Eindruck es sei DAS Marketinginstrument schlechthin. Es wird viel empfohlen und geredet, aber auch und umgesetzt und verdient und viele Unternehmen geben viel Geld aus um auf den Zug aufzuspringen.

Ist eine Social Media Marketing für jede Marke Pflicht? Muss jedes Unternehmen twittern? …

Es kommt darauf an: Social Media ist eine Möglichkeit des Onlinemarketings zur Kommunikation mit Konsumenten im Internet mit dem Vorteil, dass man in den direkten Dialog treten kann.

social media marketing

Online-Marketing ist (heutzutage) notwendiger Baustein des Marketingmixes. Social Media ist nicht neu. Mittlerweile wurden schon einige Erfolgsgeschichten geschrieben. Anbei drei Beispiele:

Blendtec – das virale Vorzeigebeispiel

Der Hersteller von Küchengeräten Blendtec erlangte immense Aufmerksamkeit in den Medien, als es ein Video auf Youtube stellte, in welchem ein iPhone (und später iPad) in den Mixer geworfen wurde. Die Videos wurden so rasant weiterempfohlen, dass mittlerweile mehr als 9 Millionen Menschen gesehen haben.… Mehr lesen

Begriffserklärung: Was ist eigentlich eine Markendehnung

Hier erfahrt ihr, was unter einer Markendehung zu verstehen ist, welches Ziel eine Markendehung hat und was die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Markendehnung  laut einschlägiger Literatur und abschließend stark vereinfacht in eigenen Worten ist.

Ich hab mich vor zwei Jahren etwas tiefer damit beschäftigt und einiges darüber zusammengefasst und abgelegt. Hier ein kleiner Auszug.

Aus dem Lehrbuch: Definition und Ziel einer Markendehnung:

Unter einer Markendehnung wird der Prozess verstanden, bei welchem gezielt die Werte einer etablierten Marke für neue Produkte durch Verwendung eines gemeinsamen Namens genutzt wird. Ziel der Markendehnung ist es, die bereits aufgebauten positiven Assoziationen und Vorstellungen beim Konsumenten zu nutzen und die damit verbundenen Präferenzen in neuen Produkten zu kapitalisieren. Es wird versucht, einen positiven Imagetransfer einer Marke auf eine neue Marke zu erwirken.

Die Dehnung einer Marke bietet sich besonders an, wenn die Positionierung einer vorhandenen Marke die Ansprache bestimmter Kundensegmente nicht zulässt. Ein weiterer großer Vorteil der Markendehnung im Vergleich zur Einführung von Neumarken liegt in der Relation von Werbekosten zu Verkaufseinheiten (siehe Strategie und Technik der Markenführung von Franz-Rudolf Esch, Ausgabe 2004, Seiten 269 und 283).… Mehr lesen

comdirect bank bestes Angebot aber langwierige Anmeldung

Hiermit präsentiere ich euch den ersten detaillierten Erfahrungsbericht aus der Reihe der Markenerlebnisse, welche ich zukünftig ausbauen möchte.

Heute: Mein Direktbanken-Vergleich und -Erfahrungsbericht:

Nachdem ich letztes Jahr, im Spätsommer 2008, mein Studium beendet hatte, musste ich mich notgedrungen von meiner bisherigen Hausbank, einer Sparkasse, trennen. Der Grund ist recht simpel: Nach Ende des Studiums sind Kontoführungsgebühren fällig. Das günstigste Giropaket der Sparkasse liegt bei 3,50 Euro pro Monat und beinhaltet nur die Basics. Ich wollte jedoch eine Kreditkarte, da ich hin und wieder recht kurzfristig Flüge buche. Bei derart kurzfristiger Buchung ist die einzige Bezahlmöglichkeit per Kreditkarte (ging mir zumindest bei Air Berlin und Germanwings so). Nachdem ich die ein oder andere Filiale anderer Banken in meiner Stadt (Citibank, Commerzbank, Hypo, Dresdner und Postbank) besucht hatte, war schnell klar, dass ich zu einer Direktbank wechseln wollte, denn der Kostenfaktor war für mich ausschlaggebend. Neben dem Kosten- und Sparfaktor war für mich auch Möglichkeiten zur Bargeldabhebung und -einzahlung, sowie die Nutzung des Kontos als Gemeinschaftskonto wichtig.… Mehr lesen