Captain Morgan – die Marke zum anheuern

Im Netz findet sich so manche gelungene Capatain Morgan Werbung aus verschiedensten Ländern. Die Figur des Captains wird im Markenauftritt gekonnt gespielt.

Ich kenne Captain Morgan aus meiner Barkeeper-Zeit, das muss irgendwo “in dem schwarzen Loch zwischen Schule und Studium” gewesen sein. Meist wurde das Zeugs pur ohne Schnickschnack oder als B52 von denjenigen Gästen bestellt, die zwar schon Schräglage hatten, aber trotzdem der ganzen Theke beweisen mussten, dass da doch noch einiges geht. Kann aber auch sein, dass das der “overproof”, d.h. der mit 73 Umdrehungen war :-)

Und so hat sich die Marke mit dem Captain auf dem Etikett ziemlich stark in meinem Gedächtnis verankert.

Captain Morgan Werbespots.

Einige Jährchen lang ist mir Captain Morgan nicht mehr in den Sinn gekommen, und so wurde ich neugierig, als ich einen Captain Morgan Werbespot im Fernsehen sah.

Ähnlich wie bei Bier-Werbung nutzt auch die Marke Captain Morgan typische Männer-Frauen Klischees und setzt diese lustig in Szene: Die Frauen der männlichen Charaktere werden entweder als Kontroll-Freaks,  oder als Spaß-Bremsen dargestellt, weswegen die Männer stets improvisieren und tricksen müssen, um mit den Kumpels mal ordentlich feiern zu können! So wie die folgenden zwei Spots aus Kanada:

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Ecclestone nutzt Überfall für Hublot Uhren Werbung

Bernie Ecclestone, DER Geschäftsmann der Formel 1, wurde kürzlich Opfer eines Überfalls. Nun nutzt er den Vorfall für eine Werbeanzeige für die Luxusuhrenmarke Hublot.

Ecclestone und seine Freundin wurden nach einem Restaurantbesuch überfallen. Die Angreifer schlugen ihn bewusstlos und erbeuteten anscheindend Schmuck im Wert von knappen 170.000 Euro (!!!).

Nach gerade mal einem Tag Erholung sei Bernie Ecclestone schon wieder im Büro gewesen. Nun nutzt er den Vorfall für eine Werbeanzeige aus. So hat sich Bernie samt seinem blauen Auge und Blessuren ablichten lassen und wirbt für die schweizer Luxus-Uhrenmarke Hublot:


(via)

Die Aussage lautet:

See what people will do for a Hublot

(Sinngemäß: Sehen Sie, was Leute für eine Hublot tun) Und darunter:

Hublot condemns all forms of violence and racism

(Deutsch: Hublot verurteilt jegliche Form von Gewalt und Rassismus.) Gut, ich gehe mal davon aus, dass der gute Bernie nicht aufgrund seiner Hautfarbe, sondern wegen seiner Brieftasche und seines Schmuckes überfallen wurde. Er nutzt es geschickt aus, stellt sich selbstbewußt zur Schau und verdient damit wohl einen weiteren Batzen. Chapeau!

By the way, laut Forbes beläuft sich sein Vermögen auf ca. 3 Mrd. Euro. Er wird den Vorfall also zumindest finanziell “verschmerzen” können.

Hublot ist Sponsor der Formel 1, anscheinend hatte Ecclestone die Idee dafür selbst. Ob eine Luxusmarke (gehört übrigens dem französischen Konzern Moët Hennessy – Louis Vuitton S.A an) allerdings ein solches Thema als Aufhänger einer Anzeige verwenden sollte, darüber lässt sich streiten. Publicity erhalten sie dadurch gewiss. Die Anzeige wurde bisher in der Financial Times und International Herald Tribune geschalten.

Vorletzte Woche ging das Trendforum zu Ende. Dieses Jahr traf man sich in der BMW-Welt in München zu den Themen Zukunfts- und Trendforschung, Innovationsmanagement und Trendmarketing.

Ich habe auch Einladungen über das Management Forum Starnberg erhalten, habe zwar nicht teilgenommen, bin allerdings an den Diskussionen und Resultaten interessiert. Im Blog des Veranstalters findet man interessante Interviews und Berichte hierzu.

Gestern hat das Trendletter Blog die 15 wichtigsten Ergebnisse aus Unternehmer-Sicht zusammengefasst und veröffentlicht. Eigentlich kann ich das Meiste unterstreichen. Die industrielle Arbeit wird es – unabhängig von der wissensbasierten Netzwerkgesellschaft - immer geben, Kunden von morgen erwarten natürlich Nachhaltigkeit und die Privatsphäre wird mehr und mehr ein seltenes und kostbares Gut. Ich kann mir auch vorstellen, dass die Zahl der Überraschungen größer ist als die Zahl der Trends und Unternehmen somit neben Marktforschung und Trendscouting auch Mitarbeiter verstärkt für Änderungen/Neuerungen wappnen müssen.

Einen Punkt jedoch zweifle ich an. Unter Punkt 6 steht geschrieben: Den ganzen Artikel lesen »

Vor ein paar Tagen bin ich auf die Blogparade von Jochen Mai gestoßen mit dem Aufruf, ungewöhnliche Suchanfragen aus den Statistiken herauszusuchen und zu beantworten.

Auf welch skurrile Fragen man dabei stößt ist echt unglaublich.

Mach das Web zu einem schlaueren Ort!

… titelt Jochen’s Blogparade. Das hat mich neugierig gemacht und so habe ich mir mal die Suchbergiffe und -phrasen meiner Blog-Statistik etwas genauer angeschaut. Die allermeisten lassen sich darauf zurückführen, dass ich über das Thema im weiteren Sinne geschrieben habe. Ich hab ich mir ein paar herausgegriffen, die ich nun auch beantworten möchte – mal ernsthaft und mal mit einem Augenzwinkern:

  • “htc wildfire “ohne branding” wo am günstigsten?”
    Kriegste im Frühjahr bei mir, denn da möcht ich auf ein neueres Android Smartphone umsteigen.
  • “google streetview ja oder nein?”
    Die Frage nach dem Start von Google Streetview in Deutschland habe ich mir schon zweimal gestellt. Die Frage nach ‘Ja’ oder ‘Nein’ verwirrt mich zwar, aber ok: Ja.
  • “einfach ummelden ok?”
    Ok, einfach geht schneller als zweifach.
  • “fonic surf stick als bestandskunde?”
    Geben sie dir sicher, sonst kündige und du bist ein potentieller Neukunde.
  • “htc wildfire- was bei kauf dabei??”
    Mhh… leider kein KFZ-Ladekabel und keine Tasche:-(
  • “kann man sich ein porsche leisten ??”
    Gegenfrage: Wer bitte gibt so eine Frage auf Google ein anstatt seine Frau Bank zu fragen?
  • “sry aber was würdest du mit 1 million euro machen?”
    Sorry, ist doch klar: Investieren natürlich!
  • “was würdest du für eine million tun?”
    Das geht jetzt aber zu weit ;-)
  • “wie sicher sind surfsticks?”
    Kommt schwer auf die Höhe der Welle an, die du reitest. Außerdem ist das Surfen im Jagdrevier von Haifischen eher unsicher.
  • “wieso sind in werbungen rechtschreibfehler?”
    Fehler in Werbeanzeigen hab ich auch bereits bemängelt. Entdewer wurden Suchbtaben wervechselt oder die Verantwortlichen waren där Rächtschreibung nicht mechtig :-)

In ein paar Monaten sollte ich mal wieder die Statistiken nach solchen Suchbegriffen durchforsten. Bin gespannt was noch alles kommt.

Google Maps: Von Japan nach China mit dem Jet-Ski

Nettes Easter-Egg in Google Maps! Möchte man von Japan nach China, so schlägt Google Maps vor ein Jet-Ski zu nehmen!

Um von Japan nach China zu gelangen muss man notwendigerweise irgendwie das ostchinesische Meer überwinden. Die kürzeste Entfernung beider Staaten läge zwischen Shimo Koshiki Island und Shanghai.

Größere Kartenansicht

Wer nun an einen Flug oder eine Schiffahrt denkt, liegt falsch. Als Punkt 43 der Google Maps Route ist zu lesen:

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Sixt Guerilla Marketing Aktion zum Castor Transport

Gewagte Guerilla Marketing Aktion von Sixt während der Demonstration gegen den Castor-Transport: Stoppt teure Transporte! Mietet Van & Truck von Sixt!

Sixt ist bekannt dafür, dass sie gerne aktuelle gesellschaftliche Schlagzeilen aufnehmen und diese (manchmal lustig, oft provokant) in ihren Anzeigenmotiven spielen. In einer Guerilla Marketing Aktion hat sich Sixt sogar nun unter die Castor-Demonstranten gemischt und die Werbetrommel gerührt:


(via)

Einerseits haben Sie Aufmerksamkeit erregt. Zumindest jetzt, wenn Blogger darüber berichten und auf Twitter darüber gezwitschert wird. Andererseits kann ich mir vorstellen, dass die Aktion bei den Menschen, die das Thema Castor oder Atomkraft ernst nehmen nicht gut ankommt. Und prompt schlägt das Pendel zurück:

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Skoda Fabia vs. Skoda Fabia vRS oder lovely vs. mean

Skoda’s neuer Werbespot für den sportlichen Fabia vRS schließt mit Witz an einen früheren Werbespot an, nimmt diesen auf die Schippe und spricht deutlich eine andere Zielgruppe an. Niedlich war früher – der vRS ist agressiv!

Im Skoda Fabia Werbespot von 2007 wurde ein Kuchen in Form und Aussehen des Fabias gebacken. Es war eine niedliche Melodie zu hören, glückliche Menschen in weißen Konditor-Kitteln backten die buntesten Sachen und die Atmosphäre war “lovely” - lieblich und nett.

Hier der Werbespot für den Skoda Fabia “Cake” aus dem Jahre 2007:

Diese Werbung hat definitiv keine Männerherzen höher schlagen lassen. Die Atmosphäre im aktuellen Spot für den Skoda Fabia vRS jedoch ist alles andere als lovely – nämlich “mean” – fies, rauh, bissig und gefährlich!

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Social Media Marketing — es kommt darauf an

Momentan erleben wir einen Hype um Social Media Marketing. Legt man das Ohr auf die Markeingschiene, so erweckt es den Eindruck es sei DAS Marketinginstrument schlechthin. Es wird viel empfohlen und geredet, aber auch und umgesetzt und verdient – und viele Unternehmen geben viel Geld aus um auf den Zug aufzuspringen.

Ist eine Social Media Marketing für jede Marke Pflicht? Muss jedes Unternehmen twittern? …

Es kommt darauf an: Social Media ist eine Möglichkeit des Onlinemarketings zur Kommunikation mit Konsumenten im Internet mit dem Vorteil, dass man in den direkten Dialog treten kann.

Online-Marketing ist (heutzutage) notwendiger Baustein des Marketingmixes. Social Media ist nicht neu. Mittlerweile wurden schon einige Erfolgsgeschichten geschrieben. Anbei drei Beispiele:

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