Diese schöne Werbeaktion von Google möchte ich euch nicht vorenthalten, geworben wird für die Google Maps Erweiterung Google Street View. Hierbei werden die Steuerungs- und Navigatioselemente ins „real life“ übertragen. So werden die typischen Pfeile und das Logo auf die Straße gesprüht, oder eine Bushaltestelle in einen „Bildschirm“ verwandelt, klasse Idee.

Google Street View Werbung auf der Strasse

Google Street View Werbung auf der Strasse

(via)

Jeder kennt den Dienst, obwohl noch kein deutsches Sträßchen bis dato zu begutachten ist. Das kommt zum Teil auch daher, da der Dienst in letzter Zeit auf starken Gegenwind stößt. Und das in bestimmten Fällen auch zurecht  (via). Hamburg zum Beispiel hat Google ein Aufnahmeverbot erteilt, falls man bestimmte datenrechtliche Spielregeln nicht einhalten wolle. Auch die Datenschützer der Länder sind auf die Barrikanden gegangen und schließlich hat man es geschafft, dass der Suchmaschinenriese speziell auf Deutschland zugeschnittene Datenschutz-Tools anbietet. Wer Beanstandungen hat, kann sich direkt an streetview-deutschland@google.com wenden oder Google über ein Online-Formular zur Löschung von Bildern auffordern.

Die Skepsis aber bleibt: Denn angeblich bleiben die Rohdaten erstens in den USA und zweitens unbearbeitet. Beides bleibt für Datenschützer ein Graus. Denn im Gegensatz zu den Meldungen der letzten Woche, schreibt Welt Online nun, dass der Datenschutzbeauftragte der Hansestadt Caspar dem Google-Konzern eine „Löschungsanordnung“ für die Daten des Angebots „Google Street View“ erteilen, möchte, falls die die datenschutzrechtlichen Vorgaben nicht auch auf die Rohdaten der Aufnahmen angwenden sollten.

Die Kamera-Autos von Google waren bereits vielerorts unterwegs, Aufnahmen im Stadtgebiet Stuttgart sind z.B. für diesen Monat geplant (via stuttgart.de), hier in Friedrichshafen habe ich bereits vor einigen Wochen schon ein Google-Kameraauto gesehen (bei schönem Wetter versteht sich). Der Wagen mit der schwarzen Riesen-Cam – by the way, die hat mich mehr an einen Kugelgrill erinnert, als an eine Kamera – musste in erster Reihe an der Fußgängerampel warten, die ich dann überquert hatte – ich würd ja zuuu gerne wissen ob und wie die mich nun abgelichtet haben. Aber wie ich gelesen hab, muss Google aus datenschutzrechtlichen Gründen neben Autonummern auch Gesichter unkenntlich machen.

Ende April hieß es noch auf chip.de, dass der Start der Google Maps Erweiterung bald online gehen kann. Ich bin gespannt!

Abschliessend noch ein Linktipp: Auf dem GoogleWatchBlog findet ihr hier und hier jede Menge weiterführender Links zu diesem Thema.