Es tut was in der Anti Google Street View Bewegung. Nachdem ich noch letzte Woche über die Verfügbarkeit von Street View in Deutschland und Nachbarstaaten geschrieben hatte, bin ich über Google News (lol) darauf gestossen, dass sich unsere Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner auf die Fahne geschrieben hat, gegen Google Street View vorzugehen. Sie vergleicht Google sogar mit Geheimdiensten, welche nicht so dreist unsere Strassen und Häuser auskundschaften würden wie Google das tue.

“Die flächendeckende Fotoaktion ist nichts anderes als eine millionenfache Verletzung der Privatsphäre”

Desweiteren fordert sie, dass nicht die Bürger erst einer Veröffentlichung ihrer privaten Daten widersprechen müssten, sondern Google sollte diese Genehmigungen vorab einholen (via heise).

Im Netz tauchen mittlerweile erste Videos auf, die die wachsende Unmut gegenüber dem Dienst aufzeigen. Auf Basic Thinking bin ich auf folgendes Filmchen gestossen, in welchem Passanten einem vorbeifahrenden Street View Auto in Berlin den Mittelfinger und ‘mehr’ zeigen:

Aus Sicht eines Verbrauchers teile ich die Befürchtungen zwar, aber – wie ich bereits geschieben hatte – überwiegen für mich (aus Sicht eines Marketers) die Vorteile die Street View bietet. Darin steckt ne Menge Potential für Werbung. BT hat hierzu die Umfrage “Wie stehst du zu Street View” gestartet. Wie man sieht stehe ich mit meiner Meinung nicht alleine da:

Bitte macht mit an der Umfrage (läuft nur noch bis zum 9. Februar). Je mehr desto besser!