Meine ersten Erfahrungen nach zwei Wochen mit dem Google-Handy G1 von T-Mobile
Geschrieben von: Christian KochApr 17
Wie ich früher mobil ausgestattet war:
Das Internet für die Hosentasche hat mich schon seit langem fasziniert. In den vergangenen Jahren hatte ich hierfür z.B. das Nokia N95, was ich klasse fand, aber aufgrund der viel zu teuren Datentarife nur übers WLAN genutzt habe um ins Internet zu gehen. Nachdem ich allerdings meinen Sohnemann – damals im “Säuglings- und Sabber-Alter” – blöderweise damit spielen ließ, musste was neues her, da Sabber in die Platinen gelaufen ist :-/ Hab mir dann das Blackberry 8700g aufgrund der Qwertz-Tastatur gakauft. Die Vodafone-Push-Email-Tarifoption war mir jedoch zu teuer und hab daher auf Emails auf dem Handy verzichtet. Bis dahin hatte ich einen Vodafone Studentenvertrag mit 200 Inklusivminuten. Da ich diese allerdings seit längerem nicht mehr ausgeschöpft hatte und mir die ca. 45 Euro Grundgebühr zu teuer waren, hab ich angefangen mich nach anderen Anbietern umzuschauen. Ab diesem Punkt wollte ich eigentlich ein iPhone* oder etwas vergleichbares (insofern es so etwas überhaupt schon gab), allerdings wollte ich keinen der T-Mobile-”Knebeltarife” hierfür abschließen. Na gut, die Hoffnung stirbt zuletzt, und so entschied ich mich dafür, auf günstigere Tarife zu warten. Bis dahin begnügte ich mich mit einer Prepaid-Karte. Kurz vergleichen und schnell festgestellt, dass das Angebot von Maxxim mit 8 Cent pro Minute und SMS das absolut günstigste war/ist*. Mit Maxxim hab ich auch recht gute Erfahrungen gemacht. Wie immer gilt halt auch hier: Wer “billig” will, muss beim Service Abstriche machen und teure Hotlines in Kauf nehmen. Lediglich ein Punkt war nervend: Die Simkarte von Maxxim verstand sich des Öfteren nicht mit meinem Blackberry. So war ich hin und wieder nicht erreichbar, weil “Simkarten-Fehler” im Display angezeigt wurde, oder ich musste einen Kontakt zwei, dreimal anwählen bis die Verbindung aufgebaut wurde. Ob dies nun an meinem Handy lag oder an der Simkarte oder an Maxxim selbst, kann ich leider nicht sagen. Aber zurück zum Thema:
Warum ich mir das Google-Handy G1 von T-mobile gekauft habe:
Jetzt hab ichs doch getan. Ich war ja nie ein Telekom-Anhänger. Vor allem seit dem ich mich einmal mit einer Callcenter-Dame etwas gezofft hatte, hab ich mir eigentlich fest vorgenommen, nichts mehr von diesem Verein zu kaufen. Und dann kam alles anders: Das G1! Die Tarife des iPhones hab ich wöchentlich gecheckt und nichts ansprechendes gefunden. Dann hab ich davon gelesen, dass das Google-Handy G1 ab Februar bei T-Mobile erhältlich sei. Das G1 fand ich hammer ansprechend. Zum einen weil ich Google-Dienste bereits vorher stark nutzte (z.B. Gmail), und zum anderen weil ich am liebsten wieder eine QWERTZ-Tastatur wollte, die ich von meinem Blackberry gewohnt war. Also legte ich alle meine Hoffnung voll auf die Telekom-G1-Tarife. Einen Tarif-Vergleich zwischen iPhone und 1G findet ihr auf fsklog. By the way: Am zweiten Februar sollte es erhältlich sein, und am Abend des ersten Februars (Sonntag) war die Telekom-Website nicht erreichbar… schlechtes Timing! Naja, als die Tarife nun veröffentlicht wurden, machte ich zwar keine Luftsprünge, konnte jedoch einen Tarif ausfindig machen, welchen ich als akzeptabel einstufe:
Den “Combi Relax 60″. Die Hardfacts:
- Kaufpreis G1-Handy: 1,00€
Monatliche Grundgebühr 29,95€
60 Inklusivminuten pro Monat in alle deutschen Netze, Folgepreis pro Minute 0,29€ (60/1-Sek.-Takt)
Am Wochenende gratis ins dt. Festnetz und zu T-Mobile
Kosten für SMS / MMS: 0,19€ / 0,39€
HSDPA Nutzung: 200MB, Abrechnung erfolgt in 100-KB-Schritten, Folgepreis pro MB 0,49€
D.h. bei mir sieht die Rechnung für zwei Jahre dann so aus: 29,95€ monatlicher Grundpreis mal 24 Monate plus 1,00€ Kaufpreis = 719,80€. Natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten, das G1 zu kaufen und Datentarife von anderen Anbietern (z.B. simyo Daten-1GB*), welche je nach Nutzung attraktiver sind, siehe Duergy`s Erfahrung. Aber 719,80€ auf zwei Jahre gesehen, fand ich gerade noch in Ordnung. Mit den 60 Inklusivminuten komme ich aus. Die im Tarif entahltenen 200MB Datenübertragung sind knapp bemessen, aber meine ersten Erfahrungswerte zeigen, dass es ausreicht (vor allem, da ich zu Hause nur übers WLAN online gehe um mir größere Daten und Programme runterzuladen). Natürlich hängt alles von der Nutzung ab. Weitere Erfahrungsberichte folgen, d.h. auf die HSDPA-Nutzung, wie ich mit den 200MB auskomme und welche Anwendungen genauer betrachtet werden sollten, gehe ich in einem anderen Artikel detaillierter ein.
Mein erster Eindruck nach zwei Wochen mit dem G1:
Schwankend, jedoch überwiegen positiv: Sehr gut finde ich die Bedienungsmöglichkeiten (Tastatur, Touchscreen und Trackball), das sehr gut reagierende und scharfe Display sowie die schnell funktionierenden Google-Dienste. Gmail ist übers G1 wirklich unglaublich schnell (Push-Email). Ebenso gut gefällt mir der Android Market und die sehr einfache Handhabung bzw. Installation der Programme und Spiele. Positiv überascht war ich auch über die Anmutung und das Feeling wenn man das Gerät in der Hand hält. Mittelmässig finde ich die Mechanik, welche das Display nach oben schiebt, um die darunter liegende Tastatur freizugeben. Nach nur zwei Wochen muss ich schon feststellen, dass die Mechanik etwas zu viel Spiel hat – zwar nicht störend – aber halt ein klein wenig wackelt. Und schlecht finde ich den Akku. Dieser hält bei mir bisher nur einen Tag.
Alles in allem kann nich sagen, dass man – vor allem wenn man Gmail nutzt – im G1 einen perfekten Begleiter findet. Das sieht übrigens mancher Blogger ebenso. Weitere Artikel von meiner Seite über das G1 folgen bestimmt. Vielleicht probier ich es auch mal aus, übers G1 zu bloggen
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Ich habe dsd G1 auch erst seit ein paar Wochen und schließe mich in allen Punkten an bis auf einen und zwar dass die Mechanik für das Display eher schlecht ist. geht zwar gut auf, aber ich glaube dass das die zwei jahere nciht aushalten wird!
[...] erhielt ich meine erste Rechung von T-Mobile für meinen neuen Vertrag, welchen ich im April für mein G1 abgsschlossen hatte. Da ich die Inklusivminuten sowie die gratis 200 MB Datentransfer nicht [...]
[...] Android bietet mir eigentlich alles was ich unterwegs griffbereit haben möchte. Das bietet mir zwar Apple’s iPhone auch, allerdings bin ich a) kein Apple-Fan, b)sind Android-Smartphones günstiger und c) hatte ich bereits einen Google-Account, den ich auch intensiv nutze. Letzteres war auch der ausschlaggebendste Punkt für meine Entscheidung ein Android-Handy zu kaufen. [...]