Archive for the ‘ Onlinemarketing ’ Category

Social Media Marketing — es kommt darauf an

Momentan erleben wir einen Hype um Social Media Marketing. Legt man das Ohr auf die Markeingschiene, so erweckt es den Eindruck es sei DAS Marketinginstrument schlechthin. Es wird viel empfohlen und geredet, aber auch und umgesetzt und verdient – und viele Unternehmen geben viel Geld aus um auf den Zug aufzuspringen.

Ist eine Social Media Marketing für jede Marke Pflicht? Muss jedes Unternehmen twittern? …

Es kommt darauf an: Social Media ist eine Möglichkeit des Onlinemarketings zur Kommunikation mit Konsumenten im Internet mit dem Vorteil, dass man in den direkten Dialog treten kann.

Online-Marketing ist (heutzutage) notwendiger Baustein des Marketingmixes. Social Media ist nicht neu. Mittlerweile wurden schon einige Erfolgsgeschichten geschrieben. Anbei drei Beispiele:

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Schaut man sich Google Reader Funktionen etwas genauer an, so zeigt sich großes Potential für Empfehlungsmarketing. Nicht zuletzt dank Google Buzz ist der Google Reader mittlerweile ein interessanter Mix aus Feed Reader und so manchen Social Media Funktionen, die wir von Twitter und facebook her kennen.

Ich muss zugeben, dass ich mich bisher gegen Feedreader gesträubt habe. Vor allem gegen diejenigen, welche man am Rechner installieren muss und man daher unterwegs nicht unbedingt zur Verfügung hat. Nachdem jedoch meine Bookmark-Listen aus allen Nähten zu platzen drohten, habe ich mich nun doch dazu entschlossen Feeds zu abonnieren. Da ich Gmail-Nutzer bin und ein Adroid Smartphone benutze, hat sich natürlich der Google Reader angeboten, von welchem ich mittlerweile mehr als begeistert bin, vor allem aufgund dessen Funktionen zum Austausch mit anderen Google Reader Nutzern.

Bis vor kurzem hatte ich den Google Reader wirklich nur zum Lesen von Artikeln verwendet. Google Reader gibt uns jedoch die Möglichkeit Artikel speziell zu markieren. Man kann sich Artikel merken, Links zu Artikel weiterversenden, Artikel in Ordner gruppieren und mit Tags versehen. Aber die in meinen Augen wichtigsten Markierungsmöglichkeiten sind “Mag ich” und “Empfehlen” bzw. “Mit Kommentar empfehlen“.

google-reader-artikel-markieren-und-empfehlen

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Wie man mittels Google Analytics diejenigen Top-Einstiegsseiten mit dem grössten Optimierungsbedarf ausfindig macht. Eine ganz schnelle Anleitung in 5 Schritten:

1. Wählt in der Google Analytics Navigation den Punkt ‘Content’ und dann ‘beliebteste Zielseiten’. Ihr bekommt dann eine Auflistung eurer 10 beliebtesten Einstiegsseiten angezeigt, sortiert nach der Anzahl der Eintritte. Das ist schon interessant, reicht aber noch nicht.

2. Klickt rechts oberhalb der Auflistung auf den Button ‘Vergleiche’:

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Der erste König Pilsener Webfilm Award

[Trigami-Review] Der Webfilm Award 2010 von König Pilsener: Gelungenes Marketing und jede Menge Potential an neuen Filmemachern.

Bis Mitte Januar hatte König-Brauerei GmbH aus Duisburg zur Teilnahme am König Pilsener Filmaward auf www.koenig-filmaward.de aufgerufen. Passender Slogan der Aktion: “König Pilsener – Große Momente für den kleinen Bildschirm.”

Als Preise lockten n.a. 10.000 Euro Preisgeld für den Gewinner und dementsprechend viele Bewerber hatten Ihre flimischen Kreationen eingesendet. Alle Teilnehmer hatten sogar die Möglichkeit mehrere Filme einzureichen und so wurden auch über 350 Beiträge abgegeben. Puh, die Jury hatte es bestimmt nicht leicht, was auch Til Schweiger (Juryvorstand) während der Preisverleihung nochmals unterstrich. Die Vorauswahl der besten 25 Teilnehmer allerdings unterlag nicht der Jury rund um Herrn Schweiger, sondern registrierte Benutzer (registrieren durfte sich jeder) durften jeweils für ihren Favorit voten.

Unter den registrierten Nutzern wurde auch ein Sitz in der Jury verlost. Hierdurch hatte Sébastien Wolf das Vergnügen, neben Til Schweiger, Hildegard Strauß (Marketing Managerin und Leiterin dieses Projekts bei König Pilsener), Christian Hellmann (Chefredakteur bei Axel Springer für Film und Fernsehen), Florian Beisert (Geschäftsführer Markenfilm) und Florian Meimberg (freier Regisseur) am Jurytisch zu sitzen und aus den verbliebenen 25 Teilnehmern die drei besten zu benennen.

Et voilà: Die Favoriten:

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Werden Advertorials akzeptiert? Sind bezahlte Artikel auf Weblogs in Ordnung? Aus aktuellem Anlass (Süddeutsche & Trigami) möchte ich nochmals das Thema Werbung bzw. speziell bezahlte Blogposts nochmals aufgreifen.

Nachdem auch das Upload-Magazin darüber berichtet hatte, dass die Süddeutsche Zeitung Ihr iPhone App mittels Trigami*, also bezahlten Blogposts beworben hat, muss die Süddeutsche Zeitung heftige Kritik einstecken. Der Grund für die Empörung liegt darin, dass die bezahlten Produktempfehlungen durchweg positiv sein mussten und auch waren.

Nachdem jedoch Marketing Manager Peter Bilz-Wohlgemuth (bei der SZ verantwortlich für die Kampagne) in einem Kommentar Stellung genommen, und auch Remo Uherek (Geschäftsführer bei Trigami) im Trigami-Blog öffentlich Stellung genommen hat, ist klar, dass es ein Fauxpas seitens Trigami war. Der Kunde habe Text-Reviews gebucht, jedoch Advertorials bekommen. Zitat aus der Stellungnahme:

“Herr Bilz-Wohlgemuth hat mir telefonisch ausdrücklich bestätigt, dass das Ziel der Kampagne niemals war, Bloggern vorzuschreiben, was sie zu sagen hätten. Es sei lediglich zum Ausdruck gebracht worden, dass das Wunschresultat der Kampagne möglichst viele positive Berichte und Kommentare (auch im Apple Store) wären (wer möchte das nicht.)…”

Das heisst auf deutsch: Read the rest of this entry »

4 Punkte zur Steigerung der Verweildauer auf Weblogs

4 Punkte zur Steigerung der Verweildauer auf Weblogs
Was sagt die Verweildauer für Weblogs aus? Hat die Verweildauer Einfluss auf das Ranking? Lest hier 4 Tipps, wie man die Besuchszeit auf Blogs steigern kann.
Die Verweildauer ist ein qualitatives Kriterium zur Beurteilung einer Website. Eine hohe Verweildauer steht dafür, dass die Website interessanten Inhalt bietet. “Interessant” ist zwar objektiv, jedoch gibt es SEO-Menschen, die davon ausgehen, dass eine hohe Verweildauer auch positiven Einfluss auf das Ranking hat (oder zukünftig haben wird). Immerhin haben Suchmaschinen – vor allem Google – die Möglichkeit die Verweildauer zu messen. Drei mögliche Informationsquellen liegen Google bereits vor: Erstens liegen die Besuchszeiten der Seiten, welche Google Analytics nutzen vor. Zweitens ist das Suchverhalten auf Suchmaschinen problemlos messbar. Klickt ein Suchender in den Suchmaschinenergebnissseiten [durchgestrichen] SERPs auf eine Website und kommt sofort wieder zurück, so ist anzunehmen, dass diese Seite nicht gut zum gesuchten Begriff passt. Drittens: Es soll ja Menschen geben, die die Google-Toolbar installiert haben. Je nach Einstellung kann Google damit jede Website und die dazu gehörige Verweildauer nachverfolgen! Ziemlich wahrscheinlich also, dass zukünftig die qualitativen Faktoren mittels dem Besucherverhalten die Platzierungen in den SERPs beeinflussen.
Eine hohe Verweildauer steht also dafür, dass Besucher etwas gefunden haben, was für sie von Interesse war. Somit wirkt eine hohe Verweildauer auch positiv auf die Besucherloylität – schließlich kommt ein befriedigter Besucher eher wieder.
Webtracker wie zum Beispiel Google Analytics geben uns Bloggern sehr schöne Auswertungen an die Hand, welche die durchschnittliche Besuchszeit für jeden einzelnen Blogartikel aufzeigen lassen. Für zielgruppe-ich.de ist mir aufgefallen, dass die Verweildauer von Artikel zu Artikel sehr stark schwankt.
<<zielgruppe-ich.de_verweildauer.jpg>>
Erstens: Checkt ob euer Weblog die Grundvoraussetzungen erfüllt!
Ein Weblog sollte schnell geladen werden und übersichtlich strukturiert sein. Wichtig in Artikeln: Text in Absätze aufgliedern, Kernaussagen und Überschriften in Fettschrift hervorheben und auch passende Grafiken einbauen! Ausserdem sollte eine Suchfunktion zur Verfügung stehen, damit der Besucher – sollte er doch etwas anderes suchen – die Möglichkeit hat, zuerst in euerm Weblog zu suchen, bevor er zurück zur Suchmaschine geht.
Zweitens: Content is (immer noch) King:
Das Wichtigste ist, dass Besucher, welche über Suchmaschinen heringeflattert kommen, eine Antwort auf ihre Frage finden. Kommt ein Besucher über eine Suchmaschine ist der erste Schritt zwar getan: Man wurde gefunden, angeklickt und hat somit einen eindeutigen Besuch mehr in der Statistik. Schwieriger ist es allerdings, aus diesem Besucher einen langfristig wiederkehrenden Leser zu machen.
Der Besucher bleibt umso länger auf dem Artikel, je besser der Inhalt sein Bedürfnis befriedigt, je besser der Inhalt zu seinen Interessen passt und je besser der Inhalt geschrieben ist. Was ich in meiner Statistik gut ablesen: Artikel, die neben Text auch passende Videos und Bilder beinhalten, werden länger betrachtet. Videos also lieber einbetten anstatt zu verlinken!
Prüft eure Webstatistik ausserdem auch bezüglich der häufigsten Ausstiegsseiten. Vielleicht findet sich eine Möglichkeit diejenigen Artikel etwas interessanter zu machen! Auch hierdurch kann der ein oder andere überstürzte Ausstieg aus dem Blog etwas hinausgezört werden.
Um den Besucher nach dem Lesen des Artikels noch länger auf dem Blog bleibt, sollte man am Ende des Artikels auf ähnliche Artikel hinweisen. Hierfür gibt es vor allem für WordPress passende Plugins.
Drittens: Verweildauer “künstlich” verlängern.
Wie oft habt ihr schon einen Artikel gelesen, und dabei einen Link angeklickt (der sich im gleichen Fenster/Tab öffnet), obwohl ihr den Artikel noch nicht zu Ende gelesen habt? Bestimmt schon oft! Oft klickt man in dieser anderen Webseite dann auch auf einen weiteren Link – und schwupps hat man die Ursprungseite vergessen. Aus den Augen aus dem Sinn! Auf zielgruppe-ich.de handhabe ich Links immer so, dass sie sich in einem neuen Tab öffnen. Damit mindere ich das Risiko, dass der ein oder andere Leser meine Seite verlässt und nicht wieder zurück kommt. Eine elegantere Möglichkeit bieten Tools wie zum Beispiel Apture (via http://www.seouxindianer.de/blog/webseiten-verweildauer-leser-auf-der-seite-halten/). Hiermit kann man fremde Inhalte wie zum Beispiel Wikipedia-Artikel und Youtube-Videos auf der eigenen Seite mittels einer Art Popup öffnen (ähnlich wie Lightbox) und der Besucher muss die Seite nicht verlassen um die Infos zu lesen. Für Apture gibt es übrigens auch ein WordPress-Plugin.
Viertens: Fremde Inhalte ins eigene Weblog einbetten:
Es gibt unzählige Anbieter, von welchen man News themenspezifisch “abonnieren” kann. Diese werden dann automatisch am gewünschten Ort ausgegeben. Eine weitere Möglichkeit besteht auch darin themenrelevante Tweets automatisch in den eigenen Blog zu integrieren. Twittert ihr selbt öfters als ihr Blogartikel schreibt, bieten sich auch Plugins an, welche eure Tweets automatisch als Blogartikel in eurem Blog veröffentlichen. Gut finde ich dieses Tool vor allem, wenn man es Tool so einstellt, dass es wöchentlich die veröffentlichten Tweets in aggregierter Form in einem Blogartikel auflistet.
Diese Ideen erhöhen zwar nicht unbedingt die Verweildauer eines einzelnen Artikels, jedoch kann sie die gesamte Besuchszeit etwas verlängern. Versetzt euch in die Lage eines wiederkehrenden Besuchers. Besucht er euern Blog erneut und es findet inhaltlich nichts Neues, so verlässt er den Blog höchstwahrscheinlich so schnell wie er gekommen ist. Daher bietet sich dies vor allem für Blogger an, die nicht täglich (oder noch öfter) neue Artikel veröffentlichen.

Was sagt die Verweildauer für Weblogs aus? Hat die Verweildauer Einfluss auf das Ranking? 4 Tipps, wie man die Besuchszeit auf Blogs steigern kann.

Die Verweildauer ist ein qualitatives Kriterium zur Beurteilung einer Website. Eine hohe Verweildauer steht dafür, dass die Website interessanten Inhalt bietet. “Interessant” ist zwar objektiv, jedoch gibt es SEO-Menschen, die davon ausgehen, dass eine hohe Verweildauer auch positiven Einfluss auf das Ranking hat (oder zukünftig haben wird). Immerhin haben Suchmaschinen – vor allem Google – die Möglichkeit die Verweildauer zu messen.

Drei mögliche Informationsquellen liegen Google bereits vor: Erstens liegen die Besuchszeiten der Seiten, welche Google Analytics nutzen vor. Zweitens ist das Suchverhalten auf Suchmaschinen problemlos messbar. Klickt ein Suchender in den SERPs auf eine Website und kommt sofort wieder zurück, so ist anzunehmen, dass diese Seite nicht gut zum gesuchten Begriff passt. Drittens: Es soll ja Menschen geben, die die Google-Toolbar installiert haben. Je nach Einstellung kann Google damit jede Website und die dazu gehörige Verweildauer nachverfolgen! Ziemlich wahrscheinlich also, dass zukünftig die qualitativen Faktoren mittels dem Besucherverhalten die Platzierungen in den SERPs beeinflussen.

Eine hohe Verweildauer steht also dafür, dass Besucher etwas gefunden haben, was für sie von Interesse war. Somit wirkt eine hohe Verweildauer auch positiv auf die Besucherloylität – schließlich kommt ein befriedigter Besucher eher wieder.

zielgruppe-ich.de_verweildauer

Auswertung: Durchschnittliche Besuchszeit einzelner Artikel verglichen mit dem Website-Durchschnitt

Webtracker wie zum Beispiel Google Analytics geben uns Bloggern sehr schöne Auswertungen an die Hand, welche die durchschnittliche Besuchszeit für jeden einzelnen Blogartikel aufzeigen lassen. Für zielgruppe-ich.de ist mir aufgefallen, dass die Verweildauer von Artikel zu Artikel sehr stark schwankt.

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Partner-Programme http://de.wikipedia.org/wiki/Affiliate_%28Partnerprogramm%29,  bieten Webmastern die Möglichkeit Einnahmen zu generieren. Doch inwieweit hat Werbung im privaten Blog Auswirkung auf meine Glaubwürdigkeit?
Grundsätzlich sprechen zwei Punkte dafür, Werbung in den eigenen Blog zu integrieren:
1) Deckung der eigenen Kosten für Webspace und Domain (insofern das Blog selbst gehostet und aufgesetzt wurde) und
2) „Aufwandsentschädigung“ für die aufgebrachte Zeit.
Der erste Punkt sollte jedem einleuchten. Hierfür scheint Google AdSense  als gängigste Möglichkeit verwendet zu werden. Ab einer gewissen Frequentierung des Blogs sollten die Einnahmen die Kosten schnell übersteigen, vor allem in Anbetracht dessen, dass man heute für nur ein, zwei oder drei Euro monatlich Webhosting-Pakete erhalten kann. Ich z.B. bin bei campusspeicher.de http://www.campusspeicher.de/?werbecode=Mjg4Mw== * und zahle für zwei Domains und XXX GB Webspace gerade mal 2,95 Euro pro Monat.
Über den zweiten Punkt, den ich so förmlich „Aufwandsentschädigung“ genannt habe, kann man sicherlich streiten. Zum einen – davon gehe ich aus – schreibt jeder mit einem privaten Weblog aus der Freude am Schreiben, weil Expertise vorhanden ist, aus dem Mitteilungsbedürfnis heraus oder einfach um eine Art Tagebuch zu führen, usw. – aber nicht um Einnahmen zu generieren! Zum anderen halte ich mir als Betriebswirtschaftler aber die hierfür aufgewandte Zeit vor Augen. Multipliziert man diese Zeit nun mit den stündlichen Netto-Einnahmen, welche man durch alternative Arbeit generieren könnte, so scheint die Vermarktung des eigenen Blogs gerechtfertigt.
Anmerkung: Liebe Privatleute, denkt bitte auch an eure Blog-Einnahmen, wenn ihr an der Steuererklärung sitzt!
Wie aber wirkt Werbung auf privaten Internetauftritten auf Besucher?
Aus eigener Erfahrung: Einer meiner Lieblingsblogs ist basicthinking.de. Lieblingsblog heisst in meinem Fall: Fast täglich ansurfen, Titel überfliegen, bei Interesse Lesen und hin und wieder einen Artikel kommentieren. Vor einigen Wochen durfte ich dort lesen, dass man sich dazu entschlossen hat, zukünftig Affiliate-Links zu verwenden. Zunächst missfiel mir dies, doch dann – eine Sekunde später ;-) fand ich, dass es sowieso höchste Zeit dafür gewesen war. Aber ich sehe dies natürlich aus Sicht eines Webmasters – kann dieses Potential sehen und den Schritt nachvollziehen. Was denken aber Nicht-Webmaster? Wird dem Autor dann noch in gleicher Weise vertraut, wenn dieser durch den Artikel Geld verdienen kann?
Grundsätzlich gelten Bewertungen und -Empfehlungen von Konsumenten im Internet als sehr glaubwürdig, und werden von 95% (via http://www.fuellhaas.com/2009/04/28/der-kampf-um-glaubwurdigkeit/) aller Internetnutzer für Kaufentscheidungen gerne herangezogen.
2007 ergab eine Studie (im Auftrag von ask.com), dass sich 68% aller Befragten (über 600 Teilnehmer) Blogs gerne lesen, da man dort anderes als in den Medien lesen könne (via http://www.foerderland.de/419+M58faf5eecc0.0.html). In Punkto Glaubwürdigkeit schnitten Corporate Blogs am schlechtesten ab. 25% der Befragten trauen diesen Inhalten weniger. Fachblogs und private Blogs standen besser da: Nur 2,1% stehen Fachblogs und nur 12% stehen privaten Blogs misstrauisch gegenüber. Private Blogs haben also Vertrauenscharakter. Das wissen natürlich auch Markenanbieter und versuchen daher über Affiliate-Programme und über bezahlte Artikel auch auf Weblogs für ihre Produkte zu werben.
Bestimmt zweifeln einige der Besucher an der Unabhängigkeit der geschriebenen Meinung oder der an der Uneigennützigkeit einer Empfehlung! Und je mehr Werbung auf privaten Blogs zum Einsatz kommt, desto höher steigt die Gefahr, dass sie den Vertrauensvorteil einbüßen. Vor allem, wenn Werbung nicht als solche gekennzeichnet wird. Seriöse Anbieter, wie z.B. Trigami http://www.trigami.com/?ref=Cookie * verpflichten ihre Blogger sogar, dass Die Kennzeichnung immer ganz oben vor dem Anfang des Beitrages (d.h. zwischen Titel und Blogeintrag) angebracht werden muss. Daumen hoch!
Ab diesem Punkt muss man unterscheiden in Stammleser und neue Besucher:
Stammleser werden weniger an der Glaubwürdigkeit zweifeln. „Man kennt sich“, man vertraut den Autoren. Im Fall von basicthinking.de wurde in dem Artikel über Werbe-Links aufgeklärt und kritische Leser wurden beruhigt, in dem klar gestellt wurde:
„  … genauen Text kopieren… die verlinkten Produkte sind deswegen nicht teurer, nur bt verdient etwas mit…“
Neue Besucher, die zum Beispiel mittels Suchmaschinen hereingeflattert kommen, könnten sich allerdings an Werbe-Links stören, den Inhalten weniger vertrauen und die Website dementsprechend schnell wieder verlassen. Schliesslich gibt es unzählige Blogs die den Eindruck vermitteln möchten, seriös und unabhängig zu sein, in Wahrheit aber einen bezahlten Artikel nach dem anderen aufweisen, Besucher zum Anklicken spezieller Links animieren möchten oder lediglich Stützpfeiler von Linkpyramiden sind.
Wenn Werbung, was sollte man beachten?
Ehrlichkeit: Grundvoraussetzung für Glaubwürdigkeit ist immer Ehrlichkeit! Leider ist das heutzutage keine Selbstverständlichkeit. Ich zum Beispiel schreibe gerne über meine Erfahrungen mit Markenanbietern. Ehrlichkeit steht somit an oberster Stelle! Blogger sollten ihre Leserschaft über das Ziel und die Absicht deren Weblogs aufklären (zum Beispiel in einer „Über mich“-Seite). Einem privater Werblog unterstellt man normalerweise keine kommerziellen Absichten, trotzdem sollte – ab einem gewissen Maß an Werbung – auch hierüber informiert werden. Ein paar AdSense-Platzierungen sind bestimmt noch kein Grund Stellung zu nehmen. Meiner Meinung nach schickt es sich einen Artikel zu schreiben, sobald man anfängt, Affiliate-Links direkt in Artikel zu integrieren.
Transparenz: Autoren sollten Affiliate- und Partnerlinks in Artikeln auch als solche kennzeichnen. Ich zum Beispiel hänge an diese Links jeweils ein Sternchen an und kläre dann unten nachstehend darüber auf. Andere Blogger schreiben hinter jedem Link in einer Klammer wenn es sich um einen Affiliate-Link handelt. Ein paar wenige Blogger bieten den Lesern sogar die Wahl an: Ihre Artikel enthalten einmal den herkömmlichen Link und direkt nachstehend einen als „Affiliate-Link“ gekennzeichneten Partnerlink. Sehr höflich, so kann jeder selbst entscheiden, ob er dem Webmaster etwas Gutes tun möchte oder nicht. Sollte ausserhalb der Artikel Werbung platziert werden, so sollte natürlich auch diese als solche ausgewiesen werden. Gut, sicherlich ist es in vielen Fällen offensichtlich und somit auch unnötig, andererseits bietet es sich an vielen Orten an. So habe ich meine Werbeblöcke in der Blog-Sidebar mit der Überschrift „Advertisement“ versehen.
Affiliate-Links, Werbeblöcke, Partnerlinks und bezahlte Artikel auf zielgruppe-ich.de:
Eigentlich „verunstalte“ ich ungern mein Layout mit Werbeanzeigen und bin auch der Meinung, dass es sich erst ab einer gewissen Besucherzahl lohnt, Werbeblöcke einzubauen. In meinem Fall allerdings hatte ich von früheren Webauftritten noch aktive Accounts bei verschiedenen anderen Partnerprogrammen. Diese lagen nun schon einige Zeit auf Eis und bei manchen war sogar noch ein Guthaben offen, was jedoch aufgrund der noch nicht erreichten Auszahlungsgrenze noch nicht ausgezahlt wurde. Ein guter Schwabe verschenkt dies natürlich nicht, und so habe mich dazu entschlossen, manches Partnerprogramm auch in dieses Weblog (sofern thematisch passend) zu integrieren. Auch wenn es in Anbetracht der (noch) überschaubaren Besucherzahl etwas dauern wird, bis eine Auszahlungsgrenze erreicht wird, habe ich seit Januar Werbemittel von folgenden Anbietern auch auf zielgruppe-ich.de integriert:
Google AdSense: AdSense in ein WordPress-Weblog einzubauen ist dank passender Plugins kinderleicht und somit habe ich AdSense-Anzeigen von Anfang an auch in dieses Blog eingebaut. Die Einnahmen halten sich in Grenzen, aber zumindest fahre ich damit meine Webhosting-Kosten wieder herein.
CONTAXE http://www.contaxe.com/?cchnref=13131 * bietet neben statisch festgelegten Anzeigen auch kontextsensitive (inhaltsbezogene) Werbung an und ist somit mit Google AdSense vergleichbar.
Zanox <!– BEGINN des zanox-affiliate HTML-Code –>
<!– ( Der HTML-Code darf im Sinne der einwandfreien Funktionalität nicht verändert werden! ) –>
<img src=”http://www.zanox-affiliate.de/ppv/?14393347C1272514040″ align=”bottom” width=”1″ height=”1″ border=”0″ hspace=”1″><a href=”http://www.zanox-affiliate.de/ppc/?14393347C1272514040T”>zanox</a>
<!– ENDE des zanox-affiliate HTML-Code –>: Zanox hat ein sehr breites Programmangebot, welches Werbemittel für viele bekannte Marken aufführt.
Finanzen.de http://www.finanzen.de/partnerprogramm.html ist neu hinzugekommen. Da ich gerne über diverse finanzielle Themen (zum Beispiel meine Erfahrungen mit kostenlosen Girokonten bei Direktbanken) schreibe, scheint mir dieses Partnerprogramm als passend.
Trigami http://www.trigami.com/?ref=Cookie *: Bisher habe ich noch keinen Artikel gegen Bezahlung geschrieben. Angebote von kleinen und mittelständischen Unternehmen habe ich bereits erhalten. Allerdings habe ich jedes Mal abgelehnt, da der Inhalt nicht zu meinen Blogthemen passte. Bei Trigami bin ich zwar angemeldet, zielgruppe-ich.de ist allerdings noch nicht dafür freigeschaltet. Da die Reichweite dieses Blogs im Moment noch sagen wir mal „ausbaufähig“ ist, kann ich mir auch vorstellen, dass seitens Trigami abgelehnt wird.
Für Werbung jeglicher Art auf zielgruppe-ich.de gilt:
·       Sollte ich euch zukünftig einen Affiliate-Link anstelle eines herkömmlichen anbieten, so führt euch dieser an dasselbe Ziel, läuft aber über ein Affiliate-Netzwerk und hat keineswegs einen Nachteil für euch.
·       Sonstige Affiliate-Links in Artikeln werden sich immer am Inhalt orientieren und sollen euch auch einen Mehrwert bieten (z.B. Direktlink zum Artikel, zu Preisvergleichen oder weiterführende Informationen)!
·       Es werden keine Artikel geschrieben, die euch zu irgendeinem Klickverhalten animieren! Sollte ich jemals Artikel gegen Bares veröffentlichen, schreibe ich unvoreingenommen und bleibe bei meiner eigenen ehrlichen Meinung.
·       Die meisten meiner Links sind wie gehabt völlig werbefrei, und stellen entweder eine Empfehlung meinerseits, eine Informationsquelle, oder weiterführende Informationen zum Artikel dar.
Ich sehe die Einbindung von Werbung auf meinem Blog in erster Linie als Experiment an, vor allem auch mit dem Hintergedanken, dass ich über meine Erfahrungen hierüber schreiben möchte. Hoffe, ich habe dann mehr positives als  negatives zu berichten ;-)
Was steht ihr zu Werbung auf privaten Blogs? Ab welchem Maß leidet die Glaubwürdigkeit? Ab welcher Besucherzahl lohnen sich Affiliate-Programme? Über Kommentare hierzu würde ich mich freuen.
* Partner- oder Affiliate-Link

Partner-Programme  bieten Webmastern die Möglichkeit Einnahmen zu generieren. Doch inwieweit hat Werbung im privaten Blog Auswirkung auf meine Glaubwürdigkeit?

Grundsätzlich sprechen zwei Punkte dafür, Werbung in den eigenen Blog zu integrieren:

  1. Deckung der eigenen Kosten für Webspace und Domain (insofern das Blog selbst gehostet und aufgesetzt wurde) und
  2. „Aufwandsentschädigung“ für die aufgebrachte Zeit.

Der erste Punkt sollte jedem einleuchten. Hierfür scheint Google AdSense  als gängigste Möglichkeit verwendet zu werden. Ab einer gewissen Frequentierung des Blogs sollten die Einnahmen die Kosten schnell übersteigen, vor allem in Anbetracht dessen, dass man heute für nur ein, zwei oder drei Euro monatlich Webhosting-Pakete erhalten kann. Ich z.B. bin bei campusspeicher.de* und zahle für zwei Domains und 3 GB Webspace gerade mal 2,95 Euro pro Monat.

Über den zweiten Punkt, den ich so förmlich „Aufwandsentschädigung“ genannt habe, kann man sicherlich streiten. Zum einen – davon gehe ich aus – schreibt jeder mit einem privaten Weblog aus der Freude am Schreiben, weil Expertise vorhanden ist, aus dem Mitteilungsbedürfnis heraus oder einfach um eine Art Tagebuch zu führen, usw. – aber nicht um Einnahmen zu generieren! Zum anderen halte ich mir als Betriebswirtschaftler aber die hierfür aufgewandte Zeit vor Augen. Multipliziert man diese Zeit nun mit den stündlichen Netto-Einnahmen, welche man durch alternative Arbeit generieren könnte, so scheint die Vermarktung des eigenen Blogs gerechtfertigt.

Anmerkung: Liebe Privatleute, denkt bitte auch an eure Blog-Einnahmen, wenn ihr an der Steuererklärung sitzt!

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Das Ende einheitlicher Suchergebnisse?

Personalisierte Suchergebnisse wurden bisher nur Benutzern, die sich in ihrem Google-Konto eingeloggt hatten, angezeigt. Seit dem 5. Dezember erhält nun JEDER, der bei Google etwas sucht, personalisierte Suchergebnisse. Hierfür speichert und analysiert Google das Webprotokoll 180 Tage lang mittels Cookie im Browser.

Hat dies Auswirkung auf das Ranking von Webseiten?

Es stellt sich die Frage, inwieweit dies Auswirkungen auf Suchmaschinenoptimierung hat. Angeblich sollen ja bereits Nutzerverhalten der eingeloggten Google-Nutzer in die SERPs (Search Engine Result Pages) mit einfließen. Je nachdem wie groß der Anteil dieser eingeloggten Nutzer von den Gesamtsuchanfragen war, können sich die Suchergebnisse nun ändern. War der Anteil bisher also eher gering, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich die Suchergebnisse, bzw. das Ranking diverser Webseiten bald ändern werden.

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