Schaut man sich Google Reader Funktionen etwas genauer an, so zeigt sich großes Potential für Empfehlungsmarketing. Nicht zuletzt dank Google Buzz ist der Google Reader mittlerweile ein interessanter Mix aus Feed Reader und so manchen Social Media Funktionen, die wir von Twitter und facebook her kennen.
Ich muss zugeben, dass ich mich bisher gegen Feedreader gesträubt habe. Vor allem gegen diejenigen, welche man am Rechner installieren muss und man daher unterwegs nicht unbedingt zur Verfügung hat. Nachdem jedoch meine Bookmark-Listen aus allen Nähten zu platzen drohten, habe ich mich nun doch dazu entschlossen Feeds zu abonnieren. Da ich Gmail-Nutzer bin und ein Adroid Smartphone benutze, hat sich natürlich der Google Reader angeboten, von welchem ich mittlerweile mehr als begeistert bin, vor allem aufgund dessen Funktionen zum Austausch mit anderen Google Reader Nutzern.
Bis vor kurzem hatte ich den Google Reader wirklich nur zum Lesen von Artikeln verwendet. Google Reader gibt uns jedoch die Möglichkeit Artikel speziell zu markieren. Man kann sich Artikel merken, Links zu Artikel weiterversenden, Artikel in Ordner gruppieren und mit Tags versehen. Aber die in meinen Augen wichtigsten Markierungsmöglichkeiten sind “Mag ich” und “Empfehlen” bzw. “Mit Kommentar empfehlen“.
Es tut was in der Anti Google Street View Bewegung. Nachdem ich noch letzte Woche über die Verfügbarkeit von Street View in Deutschland und Nachbarstaaten geschrieben hatte, bin ich über Google News (lol) darauf gestossen, dass sich unsere Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner auf die Fahne geschrieben hat, gegen Google Street View vorzugehen. Sie vergleicht Google sogar mit Geheimdiensten, welche nicht so dreist unsere Strassen und Häuser auskundschaften würden wie Google das tue.
“Die flächendeckende Fotoaktion ist nichts anderes als eine millionenfache Verletzung der Privatsphäre”
Desweiteren fordert sie, dass nicht die Bürger erst einer Veröffentlichung ihrer privaten Daten widersprechen müssten, sondern Google sollte diese Genehmigungen vorab einholen (via heise).
Im Netz tauchen mittlerweile erste Videos auf, die die wachsende Unmut gegenüber dem Dienst aufzeigen. Auf Basic Thinking bin ich auf folgendes Filmchen gestossen, in welchem Passanten einem vorbeifahrenden Street View Auto in Berlin den Mittelfinger und ‘mehr’ zeigen:
Das Street View Feature von Google Maps war und ist in Deutschland wohl immer noch ein Thema. Datenschützer stemmen sich wehement gegen den Dienst.
Deutschlands Nachbarstaaten hingegen scheinen weniger Widerstand geleistet zu haben. Denn dort ist Street View bereits verfügbar.
In manchen Gebieten sogar fast flächendeckend!
Verfügbarkeit von Google Street View um Deutschland herum
Wenn man in Google Maps Street View anklickt (so funktioniert Streetview), so werden alle verfügbarben Street View-Ansichten blau hervorgehoben. Focussiert man Deutschland und seine Nachbarn, so bilden sich vor allem in Frankreich bereits beachtlich große blaue Flächen ab. Für die Niederlande und Dänemark ist Street View schon fast flächendeckend abrufbar und in der tschechischen Republik ist Street View für den Großraum Prag online.
Ich hab mir “meine ” Ecke – den Südwesten – mal etwas genauer angeschaut. Die blauen StreetVview Flächen in Frankreich hören exakt an der Grenze zu Deutschland auf. Auch für die Schweiz ist Street View bereits teilweise online. So ist der Großraum Zürich bis hin nach Winterthur verfügbar:
Google Streetview Verfügbarkeit um Südwest-Deutschland
Ich bin schnell zu begeistern - jedoch prägen sich schlechte Erfahrungen mit Marken ebenso schnell in meinen Kopf ein. Hier bloggt der Kunde2.0. Mehr davon in "über mich".
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Letzte Kommentare:
Cookie: Hi Peter, danke für deinen Hinweis! Meine Zugriffszahlen sind vergleichsweise auch noch gering, dafür aber...
Peter.: Sehr cooler Tipp! Danke! Leider sind meine Zugriffszahlen teilweise so gering, dass die Werte noch nicht...
Cookie: Danke Robert! Ab sofort stöber ich auch in deinen Empfehlungen
Robi Lack: Das ist ja extrem interessant. Benütze auch den Google Reader. Allerdings sind mir die Feinheiten noch nie...
Cookie: Au ja das wär interessant. Thumbs up Markus, wenn du auch so gut an den Plattentellern bist wie die Grafiken...