Was sich hinter Educational Marketing verbirgt, welche Ziele man damit verfolgt und wie man dies umsetzt erfahrt ihr hier. Ein weiterer Artikel aus der Reihe “Was ist eigentlich…”.

Educational Marketing ist nutzwertorientierte Kommunikation.

Das bedeutet im Klartext: Man gibt Interessenten kostenlos konkrete qualitativ hochwertige Informationen an die Hand. Grundvoraussetzung für Educational-Marketing ist also, Kernbedürfnisse der eigenen Zielgruppe(n) zu kennen. Diese gilt es dann lösungsorientiert – ohne jeglicher offensichtlichen Eigenwerbung – bestmöglich und verständlich zu befriedigen. Man kann diese Form der Übermittlung zum einen “didaktisch”nennen, und zum anderen auch respektvoll, da der Adressat ernst genommen wird und ohne Werbephrasen bedient wird. Typische Inhalte solcher Gratis-Informationen: Aufklärung spezieller Technologien, konkrete Fallbeispiele oder -analysen, Spezielle Leitfäden oder Anleitungen. All diese Inhalte geben dem Empfänger einen Nutzen.

Ziel: Leads generieren durch Vermittlung von Kompetenz:

Jeder Marketingansatz hat zum Ziel eine bestimmte Leistung an den Mann zu bringen. So natürlich auch das Educational Marketing. Durch die Vermittlung von komplexen Inhalten wird versucht, sich in der Einstellung des potentiellen Kunden als DER Lösungsanbieter zu positionieren. Wird man so wahrgenommen, beeinflusst dies zukünftige Kaufentscheidungen positiv. Somit kann man durch die Vermittlung von Kompetenz Leads generieren.

Educational Marketing hat den Vorteil, dass man sich einer hohen Aufmerksamkeit sicher sein kann. Der Adressat hat i.d.R. ein hohes Involvement und sucht aktiv nach seriösen hilfreichen Lösungen. Im Gegensatz zur herkömmlichen Werbung muss man also nicht erst Aufmerksamkeit generieren / die Zielgruppe aktivieren. Die Herausforderung kann auch weniger in der Vermittlung selbst, als eher in der Identifikation potentieller Probleme und Fragestellungen der eigenen Zielgruppe bestehen. Hat man dann die zentralen Problempunkte erkannt, gilt es die entsprechenden Maßnahmen zu gestalten.

Educational Marketing Maßnahmen:

Das Internet bietet diesem Marketingansatz hervorragende Voraussetzungen, da man beim Auftreten eines der identifizierten Problempunkte schnell gefunden werden kann und mittels der Website kommunizuieren kann. Nun gilt es zu entscheiden, wie man die Informationen bereitstellen möchte. Educational Marketing Maßnahmen im Internet sind typischerweise White Papers oder Webcasts (im Video- oder Audio-Format). Der Vorteil eines downloadbaren White Papers zu Videos oder Podcasts liegt darin, dass man es am einfachsten “mitnehmen” kann und auch als ausgedrucktes Handout mit Kollegen besprochen werden kann. Technische Zeichnungen zum Beispiel passen besser in ein White Paper als in ein Videoformat.

Bei der Maßnahmengestaltung gilt es nun, diejenigen Informationen preiszugeben, die dem potentiellen Kunden effektiv weiterhelfen und die Informationen so auszuarbeiten, dass sich der Adressat auch für das (indirekt beworbende) Produkt interessiert (und weniger für Konkurrenzprodukte). Ausserdem ist darauf zu achten, dass der Umfang der Informationen stets übersichtlich bleiben und dass man nicht abschweift.

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