Alternativen zu kino.to, itunes, ebay und Outlook werden auf google.de am häufigsten gesucht. Das sagen zumindest Google’s Suchvorschläge.

Autocomplete heisst das Google-Feature welches einem schon während des Eintippens eines oder mehrerer Worte mögliche passende Suchanfragen vorschlägt und eigentlich nichts Neues ist.

Als ich kürzlich für einen Artikel nach Alternativen zum Google Reader recherchiert habe, tippte ich gerade mal das Wort “alternative” ins Suchfeld ein und bekam – noch bevor ich zu Ende getippt hatte – folgende Vorschläge unterbreitet:

Ich muss zugeben ich war überrascht und so hab ich meine eigentliche Recherche aufgegeben und mich nun diesen Vorschlägen gewidmet. Man erkennt, dass es Suchvorschläge gibt, die eindeutig nach Alternativen zu speziellen Produkten oder Diensten suchen werden. Es gibt aber auch Vorschläge zu Bezeichnungen, die das Wort “Alternative” als festen Bestandteil enthalten (z.B. Alternative Energien) und daher oft in in dieser Kombination gesucht werden (es wird ja schliesslich nicht wirklich eine Alternative zu Energien gesucht, sondern Webseiten die Informationen über alternative Energien enthalten). Verfeinert man die Suche nun in “Alternative zu“, so erhält man folgende Vorschläge:

Man sieht, die Vorschläge unterscheiden sich nicht stark. Die Vorschläge zu der Wortkambination “Alternative zu” verfeinert die Vorschläge lediglich hinsichtlich Suchanfragen zu wirklichen Alternativen zu speziellen Dingen, also anderen Produkten oder Services, die entsprechende Austauschmöglichkeiten darstellen.

Was sagt mir das nun? Geht man davon aus, dass diese Vorschläge aus den häufigsten Suchanfragen resultieren, so kann man natürlich den den Rückschluss ziehen, dass diese Suchvorschläge sehr oft über Google gesucht werden. In diesem Fall würde ich diese Vorschläge so interpretieren: Deutschsprachige Google-Suche Nutzer suchen am häufigsten nach Alternativen zu kino.to, itunes, ebay, Outlook und zum iPhone!

Gibt es weitere Dinge, die auf diese Auswahl an Vorschlägen Einfluss nehmen könnten? Der Aufenthaltsort des Suchenenden wird soweit ich weiss berücksichtigt. Was ich mir nicht vorstellen kann ist, dass Google die Diskussionsintensität von Diskussionen im Web (seien es Foren, Blogs oder sonstige Webseiten) zu den jeweiligen Wörtern / Wortkombinationen analysiert. Das würde bestimmt nicht in Echtzeit stattfinden können. Aber ich könnte mir vorstellen, dass das Nutzerverhalten eines Suchenden hier mit einfließt. Immerhin macht das Google ja bereits durch Google-Konten und Cookies. Gegen diese Vermutung spricht allerdings, dass es für manche Wortkombinationan wirklich skurrile Suchvorschläge gibt.

Bitte korrigiert mich, sollten ich mit meinen Mutmaßungen hier falsch liegen! Was denkt ihr denn? Was steht den nun genau hinter diesen Vorschlägen? Wirklich nur die Anzahl der Anfragen?

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