4 Punkte zur Steigerung der Verweildauer auf Weblogs
Was sagt die Verweildauer für Weblogs aus? Hat die Verweildauer Einfluss auf das Ranking? Lest hier 4 Tipps, wie man die Besuchszeit auf Blogs steigern kann.
Die Verweildauer ist ein qualitatives Kriterium zur Beurteilung einer Website. Eine hohe Verweildauer steht dafür, dass die Website interessanten Inhalt bietet. “Interessant” ist zwar objektiv, jedoch gibt es SEO-Menschen, die davon ausgehen, dass eine hohe Verweildauer auch positiven Einfluss auf das Ranking hat (oder zukünftig haben wird). Immerhin haben Suchmaschinen – vor allem Google – die Möglichkeit die Verweildauer zu messen. Drei mögliche Informationsquellen liegen Google bereits vor: Erstens liegen die Besuchszeiten der Seiten, welche Google Analytics nutzen vor. Zweitens ist das Suchverhalten auf Suchmaschinen problemlos messbar. Klickt ein Suchender in den Suchmaschinenergebnissseiten [durchgestrichen] SERPs auf eine Website und kommt sofort wieder zurück, so ist anzunehmen, dass diese Seite nicht gut zum gesuchten Begriff passt. Drittens: Es soll ja Menschen geben, die die Google-Toolbar installiert haben. Je nach Einstellung kann Google damit jede Website und die dazu gehörige Verweildauer nachverfolgen! Ziemlich wahrscheinlich also, dass zukünftig die qualitativen Faktoren mittels dem Besucherverhalten die Platzierungen in den SERPs beeinflussen.
Eine hohe Verweildauer steht also dafür, dass Besucher etwas gefunden haben, was für sie von Interesse war. Somit wirkt eine hohe Verweildauer auch positiv auf die Besucherloylität – schließlich kommt ein befriedigter Besucher eher wieder.
Webtracker wie zum Beispiel Google Analytics geben uns Bloggern sehr schöne Auswertungen an die Hand, welche die durchschnittliche Besuchszeit für jeden einzelnen Blogartikel aufzeigen lassen. Für zielgruppe-ich.de ist mir aufgefallen, dass die Verweildauer von Artikel zu Artikel sehr stark schwankt.
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Erstens: Checkt ob euer Weblog die Grundvoraussetzungen erfüllt!
Ein Weblog sollte schnell geladen werden und übersichtlich strukturiert sein. Wichtig in Artikeln: Text in Absätze aufgliedern, Kernaussagen und Überschriften in Fettschrift hervorheben und auch passende Grafiken einbauen! Ausserdem sollte eine Suchfunktion zur Verfügung stehen, damit der Besucher – sollte er doch etwas anderes suchen – die Möglichkeit hat, zuerst in euerm Weblog zu suchen, bevor er zurück zur Suchmaschine geht.
Zweitens: Content is (immer noch) King:
Das Wichtigste ist, dass Besucher, welche über Suchmaschinen heringeflattert kommen, eine Antwort auf ihre Frage finden. Kommt ein Besucher über eine Suchmaschine ist der erste Schritt zwar getan: Man wurde gefunden, angeklickt und hat somit einen eindeutigen Besuch mehr in der Statistik. Schwieriger ist es allerdings, aus diesem Besucher einen langfristig wiederkehrenden Leser zu machen.
Der Besucher bleibt umso länger auf dem Artikel, je besser der Inhalt sein Bedürfnis befriedigt, je besser der Inhalt zu seinen Interessen passt und je besser der Inhalt geschrieben ist. Was ich in meiner Statistik gut ablesen: Artikel, die neben Text auch passende Videos und Bilder beinhalten, werden länger betrachtet. Videos also lieber einbetten anstatt zu verlinken!
Prüft eure Webstatistik ausserdem auch bezüglich der häufigsten Ausstiegsseiten. Vielleicht findet sich eine Möglichkeit diejenigen Artikel etwas interessanter zu machen! Auch hierdurch kann der ein oder andere überstürzte Ausstieg aus dem Blog etwas hinausgezört werden.
Um den Besucher nach dem Lesen des Artikels noch länger auf dem Blog bleibt, sollte man am Ende des Artikels auf ähnliche Artikel hinweisen. Hierfür gibt es vor allem für Wordpress passende Plugins.
Drittens: Verweildauer “künstlich” verlängern.
Wie oft habt ihr schon einen Artikel gelesen, und dabei einen Link angeklickt (der sich im gleichen Fenster/Tab öffnet), obwohl ihr den Artikel noch nicht zu Ende gelesen habt? Bestimmt schon oft! Oft klickt man in dieser anderen Webseite dann auch auf einen weiteren Link – und schwupps hat man die Ursprungseite vergessen. Aus den Augen aus dem Sinn! Auf zielgruppe-ich.de handhabe ich Links immer so, dass sie sich in einem neuen Tab öffnen. Damit mindere ich das Risiko, dass der ein oder andere Leser meine Seite verlässt und nicht wieder zurück kommt. Eine elegantere Möglichkeit bieten Tools wie zum Beispiel Apture (via http://www.seouxindianer.de/blog/webseiten-verweildauer-leser-auf-der-seite-halten/). Hiermit kann man fremde Inhalte wie zum Beispiel Wikipedia-Artikel und Youtube-Videos auf der eigenen Seite mittels einer Art Popup öffnen (ähnlich wie Lightbox) und der Besucher muss die Seite nicht verlassen um die Infos zu lesen. Für Apture gibt es übrigens auch ein Wordpress-Plugin.
…
Viertens: Fremde Inhalte ins eigene Weblog einbetten:
Es gibt unzählige Anbieter, von welchen man News themenspezifisch “abonnieren” kann. Diese werden dann automatisch am gewünschten Ort ausgegeben. Eine weitere Möglichkeit besteht auch darin themenrelevante Tweets automatisch in den eigenen Blog zu integrieren. Twittert ihr selbt öfters als ihr Blogartikel schreibt, bieten sich auch Plugins an, welche eure Tweets automatisch als Blogartikel in eurem Blog veröffentlichen. Gut finde ich dieses Tool vor allem, wenn man es Tool so einstellt, dass es wöchentlich die veröffentlichten Tweets in aggregierter Form in einem Blogartikel auflistet.
Diese Ideen erhöhen zwar nicht unbedingt die Verweildauer eines einzelnen Artikels, jedoch kann sie die gesamte Besuchszeit etwas verlängern. Versetzt euch in die Lage eines wiederkehrenden Besuchers. Besucht er euern Blog erneut und es findet inhaltlich nichts Neues, so verlässt er den Blog höchstwahrscheinlich so schnell wie er gekommen ist. Daher bietet sich dies vor allem für Blogger an, die nicht täglich (oder noch öfter) neue Artikel veröffentlichen.
Was sagt die Verweildauer für Weblogs aus? Hat die Verweildauer Einfluss auf das Ranking? 4 Tipps, wie man die Besuchszeit auf Blogs steigern kann.
Die Verweildauer ist ein qualitatives Kriterium zur Beurteilung einer Website. Eine hohe Verweildauer steht dafür, dass die Website interessanten Inhalt bietet. “Interessant” ist zwar objektiv, jedoch gibt es SEO-Menschen, die davon ausgehen, dass eine hohe Verweildauer auch positiven Einfluss auf das Ranking hat (oder zukünftig haben wird). Immerhin haben Suchmaschinen – vor allem Google – die Möglichkeit die Verweildauer zu messen.
Drei mögliche Informationsquellen liegen Google bereits vor: Erstens liegen die Besuchszeiten der Seiten, welche Google Analytics nutzen vor. Zweitens ist das Suchverhalten auf Suchmaschinen problemlos messbar. Klickt ein Suchender in den SERPs auf eine Website und kommt sofort wieder zurück, so ist anzunehmen, dass diese Seite nicht gut zum gesuchten Begriff passt. Drittens: Es soll ja Menschen geben, die die Google-Toolbar installiert haben. Je nach Einstellung kann Google damit jede Website und die dazu gehörige Verweildauer nachverfolgen! Ziemlich wahrscheinlich also, dass zukünftig die qualitativen Faktoren mittels dem Besucherverhalten die Platzierungen in den SERPs beeinflussen.
Eine hohe Verweildauer steht also dafür, dass Besucher etwas gefunden haben, was für sie von Interesse war. Somit wirkt eine hohe Verweildauer auch positiv auf die Besucherloylität – schließlich kommt ein befriedigter Besucher eher wieder.

Auswertung: Durchschnittliche Besuchszeit einzelner Artikel verglichen mit dem Website-Durchschnitt
Webtracker wie zum Beispiel Google Analytics geben uns Bloggern sehr schöne Auswertungen an die Hand, welche die durchschnittliche Besuchszeit für jeden einzelnen Blogartikel aufzeigen lassen. Für zielgruppe-ich.de ist mir aufgefallen, dass die Verweildauer von Artikel zu Artikel sehr stark schwankt.
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