Archive for Dezember, 2009

Seitwert.de Auswertungen und Blog Statistik 2009

Das Jahr neigt sich dem Ende. Zeit für ein kleines Resümee bzgl. www.zielgruppe-ich.de anhand den Auswertungen von seitwert.de.
Nachdem ich Mitte 2008 meine bisherigen Webseiten aus Zeitgründen abgegeben hatte, merkte ich schnell, dass ich nicht ohne kann ;-) und so habe ich mich – nach einer gefühlten Ewigkeit – wieder dazu entschlossen ein neues Weblog aufzusetzen. www.zielgruppe-ich.de wurde am 3. März 2009 geboren. Ich nahm mir vor alles niederzuschreiben, was ich aus Marketingsicht als “schreibenswert” empfand und was ich aus Sicht eines Konsumenten aufzeigen wollte, daher “zum einen Marketer, zum anderen Consumer!” oder anders herum. Wie das so ist mit den guten Vorsätzen für das nächste Jahr, habe ich mich natürlich nicht daran gehalten. Zwar habe ich die Themengebiete gehalten, allerdings lässt meine Aktualität, vor allem im Sommer zu wünschen übrig. So habe ich doch tatsächlich geschafft, in den Monaten August, September und Oktober keinen einzigen Artikel zu schreiben. Schande!
Zum einen gehe ich mit dieser Website einfach meinem Drang nach, Artikel über die Themen zu schreiben, die mich interessieren, was ich dann in den meisten Fällen mache, in dem ich über Werbung, Marken und auch Gadgets schreibe. Ich möchte aber auch aufklären. So hebe ich in Erfahrungsberichten gerne Positives hervor, prangere jedoch Negatives an. Zum anderen betrachte ich dieses Weblog aber auch als kleines Experiment, das sage ich offen und ehrlich. Es hat neben dem Schreiben ansich und dem Spass an WordPress, drei wesentliche Ziele. Erstens: Ich möchte meine Onlinereputation selbst in die Hand nehmen. Christian Kochs gibt es viele. Sehr viele. Diese Namenskombination war wohl vor einigen Jährchen sehr beliebt. Umso wichtiger finde ich es, schnell gefunden zu werden. Und wenn man mich findet, dann bitte in angemessener Umgebung – und das soll mein Blog sein, und nicht irgendein veraltetes Profil auf einer Partyseite oder bei Youtube. Zweitens: Die Blogosphäre bietet hervorragenden Raum für Kommunikation und Networking. Ich habe sehr viel von erfolgreichen Bloggern lernen dürfen. Ich kommentiere gerne und freue mich jedesmal aufs neue, wenn auch ich Feedback bekomme. Drittens: Ich möchte aus der Entwicklung meines Blogs lernen. Z.B. bezüglich des Rankings. Aktuelle SEO-Ansichten interessieren mich. Leider habe ich wenig Zeit und Muße, mehr als nur einen Bruchteil der Tipps umzusetzen. Aber es hat noch nie geschadet am Ball zu bleiben. Ich habe den Blog deshalb seit Geburt [durchgestrichen] März fünf mal mittels seitwert.de analysiert. Es war schön zu sehen, dass sich hier nach ein paar Artikeln und ein paar wenigen Anpassungen schon etwas getan hat. Anbei die Screenshots in zeitlicher Reihenfolge.
<<seitwert_analyse_zielgruppe-ich_20090625.jpg>> <<seitwert_analyse_zielgruppe-ich_20090708.jpg>> <<seitwert_analyse_zielgruppe-ich_20091214.jpg>> <<seitwert_analyse_zielgruppe-ich_20090313.jpg>> <<seitwert_analyse_zielgruppe-ich_20090529.jpg>>
Auch wenn ich nun auzeige, wie jung und wenig frequentiert mein Blog noch ist, möchte ich hiermit zum ersten mal ein paar Statistiken für den Zeitraum 3. März bis 15. Dez 2009 aufzeigen. Gut, die Statistik würden sich noch etwas verändern, wenn ich mit der Auswertung bis zum Ende des Monats warten würde, zur Veranschaulichung reichts jeodch aus. So liefert Google Analytics für die 10 Monate in 2009 folgende Werte:
Besucher:
Gerade mal 4.200 Visits, 3.300 eindeutige Besucher und ca. 6.800 Seitenaufrufe weist dieser neue Internetauftritt bisher auf. Die meisten stammen aus Deutschland, aber auch von Österreich und der Schweiz wird gerne auf zielgruppe-ich.de zugegriffen. Was schön zu sehen ist: Je öfter es neuen Content gibt, desto höher steigt die Verweildauer an. In den Monaten in welchen ich mehr geschrieben habe, liegt sie bei bis zu durchschnittlich 3:12 Minuten. In den Sommermonaten, in welchen ich keinen Artikel geschrieben habe, ist diese kontinierlich gesunken, sogar bis auf durchschnittlich 0:44 Minuten im Oktober. Im Schnitt rufen meine Besucher 1,61 Seiten auf. Auch hier zeigt sich wieder, dass wesentlich mehr Seiten aufgerufen werden, je aktueller man sein Weblog hält (Spitzenreiter März mit durchschnittlich 2,08 Seiten / Besucher). Schade auch, dass sich anscheinend weniger als ein Drittel aller Besucher neben dem zuerst aufgerufenen Artikel für weitere Artikel interessieren. So haben 74,47% aller Besucher lediglich eine einzige Seite aufgerufen, 13,56% zwei Seiten, 5,51% drei Seiten, und so weiter. Laut Analytics stammen rund 80% aller Zugriffe von “neuen” Besuchern und somit 20% von wiederkehrenden.
Zugriffsquellen:
Zugriffsquelle Nr. 1 sind Suchmaschinen mit 60,53% aller Zugriffe, wobei man ganz klar sagen muss, dass es sich fast ausschliesslich um Google handelt. Nur ein Bruchteil kam über Yahoo, Altavista, Bing und co. 21,6% kommen von verweisenden Websites. Schön zu sehen, dass hier neben Plattformen wie facebook, Bookmark-Diensten wie mister-wong auch Blogs vertreten sind, auf welchen ich gerne kommentiere. Die restlichen 16,5% aller Zugriffe waren direkte Zugriffe.
Keywords und Content:
Interessant ist folgendes: Die Top 5 der Keywords und Suchphrasen, welche Besucher auf diese Website geführt hatten, haben immer irgend einen Bezug zum Thema Werbung. Schön, denke ich, schliesslich schreibe ich ja entweder über Werbung (im weiten Sinne) oder über Erfahrungen. Die meistgelesensten Artikel sind nun allerdings Erfahrungsberichte.
Diese Zahlen sind ja nun sagen wir mal bescheiden. Trotzdem macht es mich stolz, dass ich dies mit minimalstem Aufwand aufgebaut habe. Ich habe viele Ideen für Artikel für das kommende Jahr. Bestimmt werde ich hier auch das ein oder andere umbauen. Es ist zwar “nur” ein Hobby – aber auch an ein Hobby darf man höchste Ansprüche stellen ;-)

Das Jahr neigt sich dem Ende. Zeit für ein kleines Resümee bezüglich zielgruppe-ich.de.

Nachdem ich Mitte 2008 meine bisherigen Webseiten aus Zeitgründen abgegeben hatte, merkte ich schnell, dass ich nicht ohne kann ;-) und so habe ich mich – nach einer gefühlten Ewigkeit – wieder dazu entschlossen ein neues Weblog aufzusetzen.

Zielgruppe-ich.de wurde am 3. März 2009 geboren. Ich nahm mir vor alles niederzuschreiben, was ich aus Marketingsicht als “schreibenswert” empfand und was ich aus Sicht eines Konsumenten aufzeigen wollte, daher “zum einen Marketer, zum anderen Consumer!” oder anders herum. Wie das so ist mit den guten Vorsätzen für das nächste Jahr, habe ich mich natürlich nicht daran gehalten. Zwar habe ich die Themengebiete gehalten, allerdings lässt meine Aktualität, vor allem im Sommer zu wünschen übrig. So habe ich doch tatsächlich geschafft, in den Monaten August, September und Oktober keinen einzigen Artikel zu schreiben. Schande!

Zum einen gehe ich mit dieser Website einfach meinem Drang nach, Artikel über die Themen zu schreiben, die mich interessieren, was ich dann in den meisten Fällen mache, in dem ich über Werbung, Marken und auch Gadgets schreibe. Ich möchte aber auch aufklären. So hebe ich in Erfahrungsberichten gerne Positives hervor, prangere jedoch Negatives an. Zum anderen betrachte ich dieses Weblog aber auch als kleines Experiment, das sage ich offen und ehrlich. Es hat neben dem Schreiben ansich und dem Spass an WordPress, drei wesentliche Ziele.

  • Erstens: Ich möchte meine Onlinereputation selbst in die Hand nehmen. Christian Kochs gibt es viele. Sehr viele. Diese Namenskombination war wohl vor einigen Jährchen sehr beliebt. Umso wichtiger finde ich es, schnell gefunden zu werden. Und wenn man mich findet, dann bitte in angemessener Umgebung – und das soll mein Blog sein, und nicht irgendein veraltetes Profil auf einer Partyseite oder bei Youtube.
  • Zweitens: Die Blogosphäre bietet hervorragenden Raum für Kommunikation und Networking. Ich habe sehr viel von erfolgreichen Bloggern lernen dürfen. Ich kommentiere gerne und freue mich jedesmal aufs neue, wenn auch ich Feedback bekomme.
  • Drittens: Ich möchte aus der Entwicklung meines Blogs lernen. Z.B. bezüglich des Rankings. Aktuelle SEO-Ansichten interessieren mich. Leider habe ich wenig Zeit und Muße, mehr als nur einen Bruchteil der Tipps umzusetzen. Aber es hat noch nie geschadet am Ball zu bleiben.

Ich habe das Blog deshalb seit Geburt März fünf mal mittels seitwert.de analysiert:
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Das Ende einheitlicher Suchergebnisse?

Personalisierte Suchergebnisse wurden bisher nur Benutzern, die sich in ihrem Google-Konto eingeloggt hatten, angezeigt. Seit dem 5. Dezember erhält nun JEDER, der bei Google etwas sucht, personalisierte Suchergebnisse. Hierfür speichert und analysiert Google das Webprotokoll 180 Tage lang mittels Cookie im Browser.

Hat dies Auswirkung auf das Ranking von Webseiten?

Es stellt sich die Frage, inwieweit dies Auswirkungen auf Suchmaschinenoptimierung hat. Angeblich sollen ja bereits Nutzerverhalten der eingeloggten Google-Nutzer in die SERPs (Search Engine Result Pages) mit einfließen. Je nachdem wie groß der Anteil dieser eingeloggten Nutzer von den Gesamtsuchanfragen war, können sich die Suchergebnisse nun ändern. War der Anteil bisher also eher gering, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich die Suchergebnisse, bzw. das Ranking diverser Webseiten bald ändern werden.

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Bei unserem letzten Flug mit Ryanair, wurde unser Gepäck beschädigt. Dieser Erfahrungsbericht zeigt auf, wie ein Beschwerdeprozess nicht sein sollte.

Eigentlich war mein Gesamteindruck des Fluges unter Berücksichtigung des Preises positiv. Ausschlaggebend für diesen Erfahrungsbericht war, neben ein paar Kleinigkeiten der undurchsichtige Beschwerdeprozess.

Das Einchecken und der Flug:
Am kleinen Memminger Allgäu Airport angekommen, war ich positiv von den sehr günstigen Parkmöglichkeiten überrascht. Zu allererst haben wir unseren Kinderwagen bzw. Buggy als kostenloses Gepäck aufgegeben. Das klingt toll, war jedoch angesichts der Tatsache, dass jedes weitere Gepäck (mit max. 15kg) weitere Gebühren kostet, nur ein kleiner Trost. Deshalb haben wir uns entschieden zwei mittelgrosse Taschen als Handgepäck für die paar Tage mitzunehmen. Beim Einchecken wurden wir einem extremen Sicherheitscheck unterzogen, welcher sogar gründlicher von statten ging als bei meiner Reise in die USA. So musste ich sogar die kleine Trinkflasche meines Sohnes vor den Augen des Flughafenpersonals aufmachen und daraus trinken, damit sich die Dame vergewissern konnte, dass diese keine anderweitigen Substanzen enthält.

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Ein weiterer comdirect Erfahrungsbericht, in welchem ich speziell auf das Tageslimit von Überweisungen und Barabhebungen, sowie die Verwendung der VISA-Karte eingehen möchte.

Überweisungen: Comdirect offereriert grundsätzlich drei Möglichkeiten zur Überweisung:

  1. Onlineüberweisung: Der wohl gängigste Weg bei einer Direktbank. Hier gibt es bei der comdirect bank KEIN LIMIT. Dies gilt allerdings nur für Überweisungen auf inländische Drittkonten! Voraussetzung ist natürlich auch, dass das Giro bzw. das Auszahlungskonto dementsprechende Deckung aufweist. Möchte man online mehr als 12.500 Euro auf ein ausländisches Drittkonto überweisen, so muss man dies der Deutschen Bundesbank melden, was allerdings steuerrechtlichen Hintergrund hat und bei jedem Kreditinstitut so sein sollte. Auch gut zu wissen: Es ist nicht möglich online vom Tagesgeldkonto (oder vom Tagesgeld Plus Konto) direkt auf ein Drittkonto zu überweisen, d.h. man muss vorab den Betrag vom Tagesgeldkonto (mittels Tan) auf das Girokonto transferieren. Das geht allerdings ziemlich rasch. Bei mir ging das innerhalb desselben Tages.
  2. Telefonische Anweisung: Beim Überweisungsauftrag per Telefon kann man bis zu 12.500 Euro pro Tag auf auf Drittkonten oder ein anderes comdirect Konto überweisen. Überweisungen vom Tagesgeldkonto auf das Auszahlungskonto/Girokonto sind nicht limitiert.
  3. Schriftliche Zahlungsanweisung per Post oder per Fax. Laut der comdirect Website liegt hier das Tageslimit bei Überweisungen auf Drittkonten bei gerademal 250 Euro. Das ist komisch. Kürzlich hatte mir eine Dame an der comdirect Kundenhotline erklärt, dass es bei einer schriftlichen Zahlungsanforderung kein Limit gäbe. Da mir dies aber etwas riskant erscheint, denke ich, dass eher die Angaben der comdirect FAQs, also 250 Euro pro Tag, warscheinlicher ist.

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Die Sache ist eigentlich so simple wie man denkt, trotzdem hol ich jetzt etwas aus:

Als Konsumgüter werden ja bekanntlich jene Produkte bezeichnet, die zum unmittelbaren Ver- und Gebrauch durch den Endverbraucher bestimmt sind. Hier wird unterschieden in

  • convenience goods, also Gewohnheitsgüter, die man tagtäglich gebraucht und die man mit minimalem Aufwand erwerben möchte. Der Konsument erwartet dass es sie nahezu überall zu kaufen gibt. Beispiel: Zigaretten (Ok, zumindest in Deutschland). Hierunter wird wiederum in “staple goods” (Herr Meyer kauft immer Becel), “impulse goods” (Herr Meyer kauft spontan Kaugummi die an der Kasse ausliegen) und “emergency goods” (Herr Meyer kauft Sagrotan weil die Schweinegrippe zur Pandemie erklärt wurde) unterschieden.
  • Shopping goods werden i.d.R. weniger häufig erworben und im Gegensatz zu “convenience goods” fällt der Konsument hier nach sorgfältigerem Auswahlprozess eine überlegte Kaufentscheidung. Dies mach der Konsument natürlich weniger häufig. Bestes Beispiel: Herr Meyer kauft sich eine neue richtig gute Markensitzgarnitur fürs Wohnzimmer.
  • Specialty goods: Hier ist der Konsument bereit, für den Kauf besondere Anstrengungen auf sich zu nehmen. Das sind Güter mit denen er kaum Erfahrungen gemacht hat, oder höherwertige, teure Güter, die nur ganz wenige anbieten. Beispiel: Herr Meyer kauft sich also eine Flasche Mouton Rothschild von 1945 um vor seinen Freunden anzugeben.

So und was fehlt jetzt noch in dieser Auflistung von Konsumgütern? Read the rest of this entry »

Gelungene Kombination von Linkbait und Tweetbait von druckerei.de!

Werte Twitter-Fans und die die es nicht zugeben möchten: Hier kommt DIE Chance auf einen erstklassigen Wandkalender 2010 in der Größe 1000 x 700 Millimeter in stilistischer Anlehnung an den Microblogging-Dienst Twitter. Ein paar blaue und rote Vögelchen und sogar der Failwale haben einen Platz darauf gefunden, wie auch eine Liste, von der man ablesen kann, ob  man denn Twitter-süchtig ist. Der Kalender ist auf gutem und beschreibbaren Papier gedruckt, damit ihr eure Kritzeleien Termine auch schön eintragen könnt.

kalender2010_twitter

Wer bekommt diesen Kalender? Read the rest of this entry »

Ein Sneaker Label in nur drei Monaten – ganz ohne Werbebudget! Wie zwei Studenten mittels Social Media Käufer finden, für einen Schuh, den es noch gar nicht zu kaufen gibt!

Eine Story, die ich so klasse finde, dass ich darüber schreiben muss: Oliver und Sven heissen die zwei hinter flaek, so heisst die neue Sneaker-Marke, deren Blog-Header so passend wie aufklärend ist: “opened before established”. Als Mediendesign-Studenten der BA-Ravensburg machten sie aus Ihrer Leidenschaft Nägel mit Köpfen:

Wenn zwei Mediendesign-Studenten mit einem nicht unbeachtlichen Interesse an Turnschuhen die Möglichkeit bekommen, das Thema ihrer Abschlussarbeit frei zu bestimmen, liegt es fast schon auf der Hand, worum es gehen wird: ein eigenes Sneaker Label.

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