Archive for Mai, 2009

Eine auf Statista gefundene Statistik (erhoben in 2008) über diese Thematik hat mich etwas stutzig gemacht.
Als Antworten auf diese Fragestellung sind u.a. “niedrige Gesprächsgebühren” und “transparente Abrechnung” enthalten. Klar steht das an ersten Stelle und ist generell gesehen als am wichtigsten angesehen, allerdings hat man hier unglücklicherweise zwei Bereiche zusammengewürfelt:

Man sollte trennen zwischen dem Vertrag und dem Handy. Werbung trennt auch (meistens). Wenn wir uns mal TV-Spots vor Augen halten so erkennt man, dass entweder ein Vertrag/Prepaidangebot (z.B. Fonic oder “O2 O“) oder ein Handy/Smartphone/whatever (siehe iPhone oder Google-Handy) beworben wird. Das machten wie Werber ja nicht ohne Grund, sondern weil sie wissen, dass sie zweierlei Interessenten bedienen müssen und zwar diejenigen, die ein Gerät suchen und diejenigen, die einen Provider suchen. Und da Menschen Lösungen suchen, werden beide Zielgruppen angepasst angesprochen. Klar steht da noch vielmehr dahinter, sei es dass zum Beispiel auch der Gerätehersteller wirbt, usw.

Ergo hätte man diese Umfrage splitten sollen in endgeräterelevante – und providerrelevante Fragen und möglichen (ggf. vorgegebenen Antworten). Ich nehme nun mal an dieser imaginären Umfrage Teil und beantworte beide Fragen. Moment. schwups hier habt ihr die Antwort liebe Telekom-, Vodafone-, Samsung-, Apple- und Nokia-Datensammler, achja somit bin ich auch noch (zunächst unbewusst) dem Aufruf des Entscheiderblogs nachgekommen: Read the rest of this entry »

In der aktuellen Ausgabe der Wirtschaftswoche (Ausgabe 22 vom 25.05.2009) habe ich einen interessanten Artikel (“Gunst der Stunde” S. 92 – 96) über die Finanzierung von Startups gelesen. In Zeiten wie diesen überrascht es nicht zu lesen, dass Risikokapitalgeber und Business Angels immer vorsichtiger werden bei der Finanzierung von Startups. Die Studie im Auftrag der WiWo besagt:

Neun von zehn Risikokapitalgebern und 70 Prozent der Business Angels sagen, dass es derzeit nicht nur weniger Kapital für Gründer gibt als im vergangenen Jahr, sondern dass sich einzelne Investoren auch dauerhaft zurückziehen werden.

Das heisst für Gründer (ohne reiche Oma) im Klartext: Entweder dein Gespür für Trends ist erste Sahne und du schaffst es damit zu überzeugen, oder du zahlst aus eigener Tasche bzw. versuchst das Projekt “nebenher” bzw. abends nach der Haupttätigkeit aufzubauen, mit der Hoffnung auf den ersten großen Auftrag. Gründer, die den zuletzt genannten Weg gehen (müssen) nenn man deswegen Moonlight-Startups (aha wieder was gelernt), und davon soll es dem Artikel nach derzeit in Deutschland immer mehr geben.

Allerdings meinen lt. Studie fast alle der befragten Investoren, dass es hierzulande sehr gute Ideen gibt, in welche es sich lohnt zu investieren. So hätten Gründer in den Bereichen Cleantech, Medizintechnik/Biotechnologie und Internet/E-Commerce aus Sicht der Geldgeber derzeit besonders gute Karten. Eines der 30 im Artikel aufgezeigten aussichtsreichsten Startups möchte ich euch kurz vorstellen, da ich persönlich davon begeistert bin: Read the rest of this entry »

Letztens erhielt ich meine erste Rechung von T-Mobile für meinen neuen Vertrag, welchen ich im April für mein Google G1* abgeschlossen hatte. Da ich die Inklusivminuten sowie die gratis 200 MB Datentransfer nicht überschritten hatte, war ich umso mehr überrascht, dass mir mehr als die 30€ für meinen “Combi Relax 60″ Vertrag berechnet wurde. Nämlich 46,55€!

Was ist da los? Die Detailauflistung gibt Aufschluss: Es wurde eine einmalige Bereitstellungsgebühr in Höhe von 20,97€ netto (24,95€ brutto) berechnet.

Was ist denn da schief gelaufen? Klar, jeder der schon mal die Tarife auf der T-Mobile Website gelesen hat weiss, dass wenn man den Vertrag online abschließt, die Einrichtungsgebühr entfällt. Und ich habe den Vertrag im T-Mobile Laden in meiner Stadt abgeschlossen. Allerdings – und jetzt kommts – habe ich den Verkäufer damals explizit gefragt, ob ich diese einmalige Gebühr bezahlen müsste, denn sonst würde ich den Vetrag lieber online abschließen. Und der Verkäufer verneinte dies eindeutig und meinte “die Einrichtungsgebühr entfällt selbstverständlich auch wenn Sie bei uns im Laden kaufen”! Read the rest of this entry »

Wordpress SEO – Pimp my Blog for Google

SEO-technisch bin ich kein Experte, jedoch verfolge ich schon seit Jahren mehr oder weniger intensiv. Es interessiert mich deswegen sehr, da verschiedene Meinungen herrschen, Suchmaschinen ihre Gewichtungen hin und wieder ändern und immer wieder neue Ideen und Techniken auftauchen. Es ist ein MUSS für jeden Internetauftritt, sich für Suchmaschinen hübsch zu machen. Heute möchte ich euch aufzeigen, was ich bis dato für die Suchmaschinenoptimierung meines jungen Blogs getan habe. Leider habe ich kaum Zeit, alle Tipps die man liest, umzusetzen. Bisher habe ich mich deshalb in diesem Blog auf die Basics beschränkt. Im Bereich Onpage-Optimierung heisst das im Klartext:

  • Ich versuche passende aussagekräftige Post-Titel zu schreiben und
  • ich teile (längere) Artikel durch “Weiterlesen” auf, wobei ich versuche so zu teasern, dass der Leser auch den Rest lesen möchte.
  • Ich habe das Plugin “Sociable” von Joost De Valk integriert, um Lesern unter jedem Post die Möglichkeit zu geben, den Artikel in ihre social bookmarks aufzunehmen, via facebook zu verbreiten, per Email weiterzuleiten oder via Twitter darüber zu “zwitschern”.
  • Daneben habe ich das Plugin “All in one SEO pack” von Michael Torbert installiert und gebe hierfür unter jedem Artikel einen Titel, eine passende Description und Keywords individuell an. Frage: Muss ich das überhaupt oder nimmt das Plugin automatisch die Tags des Artikels als Keywords?
  • Natürlich versuche ich Artikel zu schreiben, welche meinen Lesern Nutzen verschaffen (wie z.B. meinen Erfahrungsbericht und Vergleich von Direktbanken, welcher nebenbei bemerkt auch der meist gelesenste Artikel ist)
  • Sprechende URLs: Ich habe die Permalinks der Artikel in http://www.zielgruppe-ich.de/titel-des-artikels geändert. Beim Schreiben eines Artikels lege ich diese – wenn sinnvoll – händisch fest. Die Kategorie oder das Datum des Eintrags habe ich bewusst aus der Post-URL herausgenommen, da ich mich der Meinung angeschlossen habe, dass Google die ersten paar Wörter nach dem Root / der Domain als wichtiger einstuft, als Wörter die weiter vom “Stamm” entfernt sind. Achtung, Backlinks auf ältere Artikel können dabei verloren gehen, mehr Infos hier. Aber auch hierfür gibt es Tipps, wie zum Beispiel das Plugin “Platinum SEO Pack” (nochmal Achtung: Dieses Plugin verträgt sich wahrscheinlich nicht zusammen mit dem “All in one SEO Pack”), welches mit einem 301 Redirect arbeitet (via).
  • Und last but not least habe ich das Plugin “Google XML Sitemaps” von Arne Brachhold installiert, welches eine sitemaps.org kompatible Sitemap meines Wordpress-Blogs auf Knopfdruck generiert (unterstützt Ask.com, Google, MSN Search und YAHOO).
  • Die Anforderung “content is king” kann quantitativ ich leider (noch) nicht erfüllen, qualitativ halte ich mir das beim Schreiben eines Artikels natürlich immer vor Augen. Read the rest of this entry »