Es tut was in der Anti Google Street View Bewegung. Nachdem ich noch letzte Woche über die Verfügbarkeit von Street View in Deutschland und Nachbarstaaten geschrieben hatte, bin ich über Google News (lol) darauf gestossen, dass sich unsere Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner auf die Fahne geschrieben hat, gegen Google Street View vorzugehen. Sie vergleicht Google sogar mit Geheimdiensten, welche nicht so dreist unsere Strassen und Häuser auskundschaften würden wie Google das tue.

“Die flächendeckende Fotoaktion ist nichts anderes als eine millionenfache Verletzung der Privatsphäre”

Desweiteren fordert sie, dass nicht die Bürger erst einer Veröffentlichung ihrer privaten Daten widersprechen müssten, sondern Google sollte diese Genehmigungen vorab einholen (via heise).

Im Netz tauchen mittlerweile erste Videos auf, die die wachsende Unmut gegenüber dem Dienst aufzeigen. Auf Basic Thinking bin ich auf folgendes Filmchen gestossen, in welchem Passanten einem vorbeifahrenden Street View Auto in Berlin den Mittelfinger und ‘mehr’ zeigen:

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Busse sind in der Stadt allgegenwärtig und als Werbeträger gut geeignet. Doch wirklich gute und aussergewöhnliche Werbung sieht man (vor wenn man nicht in Großstädten wohnt) eher selten.

Hier meine Top 10 der Bus Ads aus aller Welt.

Eine wirkliche aussergewöhnlich gute Werbung für den Kopenhagener Zoo auf einem Bus (via):

Bus Werbung für den Zoo in Kopenhagen

Werbung an einem Doppeldecker in England für einen Spielzeug-Shop (via):

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Das Street View Feature von Google Maps war und ist in Deutschland wohl immer noch ein Thema. Datenschützer stemmen sich wehement gegen den Dienst.

Deutschlands Nachbarstaaten hingegen scheinen weniger Widerstand geleistet zu haben. Denn dort ist Street View bereits verfügbar.

In manchen Gebieten sogar fast flächendeckend!

Verfügbarkeit von Google Street View um Deutschland herum

Verfügbarkeit von Google Street View um Deutschland herum

Wenn man in Google Maps Street View anklickt (so funktioniert Streetview), so werden alle verfügbarben Street View-Ansichten blau hervorgehoben. Focussiert man Deutschland und seine Nachbarn, so bilden sich vor allem in Frankreich bereits beachtlich große blaue Flächen ab. Für die Niederlande und Dänemark ist Street View schon fast flächendeckend abrufbar und in der tschechischen Republik ist Street View für den Großraum Prag online.

Ich hab mir “meine ” Ecke – den Südwesten – mal etwas genauer angeschaut. Die blauen StreetVview Flächen in Frankreich hören exakt an der Grenze zu Deutschland auf. Auch für die Schweiz ist Street View bereits teilweise online. So ist der Großraum Zürich bis hin nach Winterthur verfügbar:

Google Streetview Verfügbarkeit um Südwest-Deutschland

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Kommunikation unter Bloggern ist das, was die Blogosphäre so sympathisch macht. Jeder Blogger freut sich über Feedback. Hier 4 Tipps für mehr Kommentare auf euerm Weblog.

Die Quantität und Qualität von Kommentaren auf einem Blog stellen meines Erachtens qualitative Kriterien bei der Beurteilung eines Weblogs dar. Ein Sprichwort für Selbstmarketing lautet: “Tue Gutes und spreche darüber.” Seht euern Blog einfach als Ware, als Dienstleistung, als Marke im riesigen Markt “Internet” an. Märkte sind Gespräche! D.h. man muss im Gespräch bleiben. Blogartikel müssen diskutiert und im besten Fall weiterempfohlen werden. Aber wie forciert man mehr Kommunikation?

1. Kommunikationsverhalten auf anderen Blogs.

Wie auch im “echten Leben”, hängt der Austausch natürlich auch von der Kommunikationsfähigkeit des Bloggers selbst ab. Ein Blogger, welcher selbst öfters auf anderen Webseiten und Blogs Kommentare hinterlässt, legt den Grundstein für Kommentare auf dem eigenen Blog. Allerdings sollte man mit seinen Kommentaren stets ein gutes Bild von sich abgeben.

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Es gibt viele Social Bookmarking Dienste, die aus SEO Sicht interessant sind, da sie den Links KEIN nofollow Attribut anhängen. Hier findet ihr Tipps und Links zu Listen mit Social Bookmark Diensten, die dofollow verwenden!

Auf meinem Blog benutze ich das socialbe Plugin von Yoast, welches jedem Besucher erlaubt Artikel in die Bookmarkliste von Digg, del.icio.us, StumbleUpon, Linkarena, Google Bookmarks, Wikio, Technorati, und Live aufzunehmen (oder natürlich auch den Artikel als Link via facebook, Twitter oder LinkedIn und co zu verbreiten). Ich habe mich für die meiner Meinung nach bekanntesten Social Bookmarkt Dienste (SB-Dienste) entschieden. Diese großen und bekanntesten Social Bookmark Dienste verpassen den Bookmarks allerdings das “nofollow”-Attribut. Ergo werden diese Links von Google und co wohl nicht als Empfehlung im eigentlichen Sinne angesehen. Schade.

Ich habe mich deshalb mal auf die Suche nach SB-Diensten gemacht, die nofollow NICHT verwenden und war überrascht als ich sah, wie viele es doch zu geben scheint.

Listen mit dofollow Social Bookmarking Diensten:

Auf seo-blog.ch bin ich auf sehr schöne Listen gestossen, die bis zum Rand gefüllt (und offensichtlich gepflegt) sind mit SB-Seiten. Jede Liste zeigt zu jedem eingetragenen Social Bookmark Dienst den Pagerank und dessen Updates, den AlexaRank, die URL, die Top Level Domain und natürlich die Linkart, also ob do- oder nofollow verwendet wird.

dofollow_social_bookmarking

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Nachdem der Todesstern Stuttgart auf schwäbisch quasi die Viral-Lichtmauer durchbrochen hat (über 3 Mio Views auf Youtube), gibts denselben nun auch auf  ”schwenglisch”, also schwäbisch-englisch ;-)

Ob der neue Clip an das erste rankommt, ist eher unwahrscheinlich. Trotzdem ein must-see für alle, die das Original mögen!

Hier das bekannte “Virales Marketing im Todesstern Stuttgart”:

Und hier zum direkten Vergleich auf denglisch ähm… schwenglisch, also schwäbischem Englisch:

(via)

Denglisch ist nicht mehr wegzudenken und verankert sich mehr und mehr in unserem Sprachgebrauch. Im Büro sind wir keine Sachbearbeiter, sondern “Manager”, unsere Marken haben ein “Image”, unsere Produkte einen “Benefit”, wir “briefen” unsere Agentur, unsere Maßnahmen “pushen” Kampagnen, wir generieren “Leads”, wir “tracken” den “Return of Invest” und freitags komme ich “casual”.

Im Privatbereich “adden” wir neue Kontakte in diversen “Communities”, senden uns “Messages”, sprechen auf die “Mailbox”, lesen “Feeds” und nehmen die “Cam” zum “Boarden” mit. Wir machen “Work-Out”, essen “Fastfood”, gehen auf “Events” und halten “Smalltalk”. Wir lesen “Bestseller”-Bücher, tragen “stylische” “Designer”-Klamotten, “zappen” mit der Fernbedienung und wenn wir mal nichts machen, dann “chillen” wir!

Wie ich darauf komme? Ich habe gerade folgendes Filmchen gesehen, welches uns schön vor Augen hält, wie vollgestopft unser Alltag doch mit englischen Begriffen ist und wie “cool” doch so manches “oldschool” Zeugs ist… wie zum Beispiel eine einfache Zeitung :-D Viel Spaß mit “Wie geil ist das denn!?”

(via)

Werden Advertorials akzeptiert? Sind bezahlte Artikel auf Weblogs in Ordnung? Aus aktuellem Anlass (Süddeutsche & Trigami) möchte ich nochmals das Thema Werbung bzw. speziell bezahlte Blogposts nochmals aufgreifen.

Nachdem auch das Upload-Magazin darüber berichtet hatte, dass die Süddeutsche Zeitung Ihr iPhone App mittels Trigami*, also bezahlten Blogposts beworben hat, muss die Süddeutsche Zeitung heftige Kritik einstecken. Der Grund für die Empörung liegt darin, dass die bezahlten Produktempfehlungen durchweg positiv sein mussten und auch waren.

Nachdem jedoch Marketing Manager Peter Bilz-Wohlgemuth (bei der SZ verantwortlich für die Kampagne) in einem Kommentar Stellung genommen, und auch Remo Uherek (Geschäftsführer bei Trigami) im Trigami-Blog öffentlich Stellung genommen hat, ist klar, dass es ein Fauxpas seitens Trigami war. Der Kunde habe Text-Reviews gebucht, jedoch Advertorials bekommen. Zitat aus der Stellungnahme:

“Herr Bilz-Wohlgemuth hat mir telefonisch ausdrücklich bestätigt, dass das Ziel der Kampagne niemals war, Bloggern vorzuschreiben, was sie zu sagen hätten. Es sei lediglich zum Ausdruck gebracht worden, dass das Wunschresultat der Kampagne möglichst viele positive Berichte und Kommentare (auch im Apple Store) wären (wer möchte das nicht.)…”

Das heisst auf deutsch: Read the rest of this entry »

Was sich hinter Educational Marketing verbirgt, welche Ziele man damit verfolgt und wie man dies umsetzt erfahrt ihr hier. Ein weiterer Artikel aus der Reihe “Was ist eigentlich…”.

Educational Marketing ist nutzwertorientierte Kommunikation.

Das bedeutet im Klartext: Man gibt Interessenten kostenlos konkrete qualitativ hochwertige Informationen an die Hand. Grundvoraussetzung für Educational-Marketing ist also, Kernbedürfnisse der eigenen Zielgruppe(n) zu kennen. Diese gilt es dann lösungsorientiert – ohne jeglicher offensichtlichen Eigenwerbung – bestmöglich und verständlich zu befriedigen. Man kann diese Form der Übermittlung zum einen “didaktisch”nennen, und zum anderen auch respektvoll, da der Adressat ernst genommen wird und ohne Werbephrasen bedient wird. Typische Inhalte solcher Gratis-Informationen: Aufklärung spezieller Technologien, konkrete Fallbeispiele oder -analysen, Spezielle Leitfäden oder Anleitungen. All diese Inhalte geben dem Empfänger einen Nutzen.

Ziel: Leads generieren durch Vermittlung von Kompetenz:

Jeder Marketingansatz hat zum Ziel eine bestimmte Leistung an den Mann zu bringen. So natürlich auch das Educational Marketing. Durch die Vermittlung von komplexen Inhalten wird versucht, sich in der Einstellung des potentiellen Kunden als DER Lösungsanbieter zu positionieren. Wird man so wahrgenommen, beeinflusst dies zukünftige Kaufentscheidungen positiv. Somit kann man durch die Vermittlung von Kompetenz Leads generieren.

Educational Marketing hat den Vorteil, dass man sich einer hohen Aufmerksamkeit sicher sein kann. Der Adressat hat i.d.R. ein hohes Involvement und sucht aktiv nach seriösen hilfreichen Lösungen. Im Gegensatz zur herkömmlichen Werbung muss man also nicht erst Aufmerksamkeit generieren / die Zielgruppe aktivieren. Die Herausforderung kann auch weniger in der Vermittlung selbst, als eher in der Identifikation potentieller Probleme und Fragestellungen der eigenen Zielgruppe bestehen. Hat man dann die zentralen Problempunkte erkannt, gilt es die entsprechenden Maßnahmen zu gestalten.

Educational Marketing Maßnahmen:

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Wow! Zielgruppe-ich.de rankt mit zwei Artikeln mit comdirect Erfahrungsberichten ganz gut. Was mich allerdings überrascht ist, dass die Platzierung deutlich schwankt, verändert man die Suche nur minimalst!
So rankt ein “comdirect Erfahrungsbericht” meines Blogs mittlerweile auf Platz 3 bei Google! Sucht man allerdings nach “comdirect bank Erfahrungsbericht” rankt zielgruppe.ich.de knapp abgeschlagen auf Platz 6.
Auf der Suche nach “comdirect Erfahrungen” taucht zielgruppe-ich.de erst auf der zweiten Seite (Platz 12) auf, und auf der Suche nach “comdirect Erfahrung” rankt zielgruppe-ich.de sogar erst auf Platz 16.EWe

Wow! Zielgruppe-ich.de rankt mit zwei Artikeln mit comdirect Erfahrungsberichten ganz gut. Was mich allerdings überrascht ist, dass die Platzierung deutlich schwankt, verändert man die Suche nur minimalst!

So rankt einer meiner Artikel für die Suche nach “comdirect Erfahrungsbericht” mittlerweile auf Platz 3 bei Google!

Sucht man allerdings nach “comdirect bank Erfahrungsbericht” rankt zielgruppe.ich.de knapp abgeschlagen auf Platz 6.

zielgruppe-ich.de_comdirect_erfahrungsbericht

Auf der Suche nach “comdirect Erfahrungen” taucht zielgruppe-ich.de erst auf der zweiten Seite (Platz 12) auf, und auf der Suche nach “comdirect Erfahrung” rankt zielgruppe-ich.de sogar erst auf Platz 16.

Woran liegt das? Read the rest of this entry »